Wien (agrar-PR) - Die AGES ist seit 08.09.2010 im Auftrag der
Gesundheitsbehörden mit der Abklärung einer Häufung von Brechdurchfällen
bei Jugendlichen aus Wien und Niederösterreich beauftragt. Mehrere
Personen waren nach einem Aufenthalt im Burgenland Ende August an einer Salmonellose erkrankt.
Bei mindestens vier Fällen wurde als Erreger Salmonella Enteritidis PT 4
bestätigt. Die weiteren Erhebungen sind im Laufen; es gibt Hinweise auf
Eier bzw. mit ungenügend erhitzten Eiern zubereitete Lebensmittel als
Infektionsquelle (der Speiseplan des betroffenen Beherbergungsbetriebes
beinhaltete Rühreier und andere mit Eiern zubereitete Speisen).
Tipps für Verbraucher/-innen
Umgang mit rohen Eiern und rohem Geflügel
rohe Eier und Geflügel im Kühlschrank getrennt von anderen Lebensmitteln lagern
nur saubere und unbeschädigte Eier verwenden
möglichst keine Speisen zubereiten, die rohe Eier enthalten und nicht mehr durcherhitzt werden (Majonäse, Tiramisu u. ä.)
keine Lebensmittel mit rohen Eiern vor dem Erhitzen kosten (z. B. Teig vor dem Backen).
Mit der Initiative "Richtig und sicher kochen"
wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gemeinsam mit der
Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer, der AGES und der
Lebensmittelaufsicht der Länder eine Informationsoffensive gestartet,
die sich speziell den Möglichkeiten zur Vermeidung von
lebensmittelbedingten Krankheiten im privaten Haushalt widmet. (Ende / agrar-presseportal.de)