Mittwoch, 23.05.2012 | 01:20:05
16.03.2011  |  13:55  | 

Landwirtschaft

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Fischerei

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Ernährung: Fastenzeit ist Fischzeit

Die Fastenzeit nehmen viele zum Anlass, sich bewusst und kalorienarm zu ernähren. Fisch hat zwischen Aschermittwoch und Ostern Hochkonjunktur, so die LWK NS in einer Pressemitteilung.
Oldenburg (agrar-PR) - Er ist leicht verdaulich, reich an wertvollem Eiweiß und enthält Fettsäuren, die für eine gesunde Ernährung unerlässlich sind.

Beim Fischverzehr liegen niedersächsische Haushalte ganz vorn. Sie verspeisen jährlich elf Kilogramm Fischereierzeugnisse und liegen damit ein Kilogramm über dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt werden in Deutschland jährlich 1,35 Mio. Tonnen (t) Fisch (Fanggewicht) verzehrt. Rund 85 Prozent davon werden importiert. Deutschland hat damit einen Selbstversorgungsgrad von gerade einmal 15 Prozent.

Dabei ist Fisch aus heimischen Gewässern ganz besonders zu empfehlen. Nach Aussage der Landwirtschaftskammer liegen die Vorteile auf der Hand: Kurze Wege vom Erzeuger zum Konsumenten sorgen für besonders frische Ware und umweltschonende Transporte. Den meisten Fisch liefern die 149 niedersächsischen Hochsee-, Krabben-, Fisch- und Muschelkutter. Sie fangen jedes Jahr 47.000 t Seewasserfische, vor allem Kabeljau/Dorsch, Seelachs, Scholle und Schellfisch sowie Nordseekrabben und Miesmuscheln.

Hinzu kommen 2.500 bis 3.500 t Süßwasserfische, die norddeutsche Teichwirte in ihren Familienbetrieben jedes Jahr erzeugen. Ganz oben steht die Forelle: 85 Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe haben 110 Hektar (ha) Forellenteichanlagen, in denen jedes Jahr 2.000 bis 2.500 t Regenbogenforellen, Bachforellen und Saiblinge gefangen werden. Beliebt sind auch Karpfen, Schleie, Hechte, Zander und Flusskrebse: 60 Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe mit 1.000 ha Teichanlagen erzeugen davon jährlich rund 100 bis 200 t.

Sehr aktiv sind auch die 65 Fluss- und Seenfischer. Sie fangen jährlich 200 bis 300 t Aal, Zander, Hecht, Karpfen, Barsch und Weißfische. Hinzu kommen noch fünf moderne Aquakulturanlagen, in denen jedes Jahr 500 bis 700 t Aal und Wels erzeugt werden. (lwk-ns) (Ende / agrar-presseportal.de)




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