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16.07.2009  |  14:58  | 

Umwelt

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Genehmigungsbescheid für die Bauschuttdeponie Deetz

Potsdam (agrar-PR) - Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze hat heute der Märkischen Entsorgungsanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (MEAB) einen Genehmigungsbescheid für die Sicherung des Altkörpers und für die Inbetriebnahme des neuen Deponieabschnitts der Deponie Deetz übergeben. Damit beginnt die Sanierung des Altkörpers der Deponie, der am Vortag nach 35 Jahren seinen Betrieb einstellen musste. Gleichzeitig können seit heute auf der neuen basisgedichteten Fläche mineralische Abfällen deponiert werden. „Ich bin hoch erfreut, dass die Bauarbeiten so weit vorangeschritten sind, dass ohne Unterbrechung mit dem Deponiebetrieb auf der neuen Fläche begonnen werden kann.“

Am 16. Juli erhält die MEAB aus den Händen des Staatssekretärs im Brandenburger Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz Dietmar Schulze den Genehmigungsbescheid für die Sicherung und Rekultivierung des Altkörpers und für die Inbetriebnahme des neuen Deponieabschnitts der Deponie Deetz.

Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben schlossen am 15. Juli im Land Brandenburg sechs Deponien. Sie erfüllten nicht mehr die vorgeschriebenen Sicherheitsstandards wie das Vorhandensein einer künstlichen Basisabdichtung. Aus den gleichen Gründen endete auf dem seit 1975 genutzten Altkörper der Deponie Deetz die Ablagerung von mineralischen Abfällen.

Die MEAB als bedeutendster Betreiber von Entsorgungsanlagen im Land Brandenburg hat sich entschlossen, auf einer 2,2 Hektar großen Fläche, die sich im Bereich des Altkörpers befindet, eine Basisabdichtung zu errichten.

Damit stehen der regionalen Wirtschaft in den nächsten Jahren 1,4 Mio. Kubikmeter Deponievolumen für die Beseitigung nicht verwertbarer mineralischer Abfälle zur Verfügung. Das sind vor allem belasteter Bodenaushub und Bauschutt.

Die Sicherung der weiteren Annahme von Abfällen trotz der Schließung des alten Deponieabschnitts war für die MEAB eine große Herausforderung. Gemeinsam mit dem Landesumweltamt als Genehmigungsbehörde ist es ihr in einer Rekordzeit von vier Monate und zehn Tagen gelungen, das umfangreiche Genehmigungsverfahren durchzuführen. Gleichzeitig war das Unternehmen auf der Grundlage einer Genehmigung zum vorzeitigen Beginn in der Lage, die Errichtung der Basisabdichtung und aller weiteren baulichen Anlagen so weit voranzutreiben, dass es genau einen Tag nach dem landesweit alle nicht mehr den technischen Anforderungen entsprechenden Altdeponien ihre Tore schließen mussten, mit dem Deponiebetrieb auf der neuen Fläche beginnen kann.

Für die kommenden Jahre stehen der MEAB am Standort Deetz noch große Aufgaben bevor. Der nicht mehr genutzte Altkörper der Deponie mit einer Ausdehnung von immensen 125 Hektar muss so gesichert und rekultiviert werden, dass von den dort liegenden Abfällen dauerhaft keine Beeinträchtigungen für die Umwelt mehr ausgehen können. (Ende / agrar-presseportal.de)
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