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Gartenbau

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Landesgartenschau in Sachsen-Anhalt für 2018 beschlossen - Städte können sich bewerben

Sachsen-Anhalts nächste Landesgartenschau soll bereits im Jahr 2018 stattfinden.
Magdeburg (agrar-PR) - Das Kabinett beschloss am Dienstag auf Vorschlag des  Landwirtschafts- und Umweltministeriums, den Termin für die ursprünglich für 2020 geplante Schau um zwei Jahre vorzuverlegen.

Da im Jahr 2015 bereits die Bundesgartenschau im sachsen-anhaltischen Havelberg mit den brandenburgischen Partnern Rhinow, Premnitz, Rathenow und Brandenburg stattfindet, wäre die nächste Landesgartenschau erst wieder 2020 an der Reihe. Das Kabinett änderte am Dienstag diesen Grundsatz per Beschluss: Landesgarten­schauen finden nun alle 4 Jahre statt.

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens: „Der große Erfolg der Landesgartenschau in Aschers­leben mit über 550.000 Besuchern hat das Kabinett bewogen, eine vorzeitige Durch­führung der Landesgartenschau zu beschließen. Die Kommunen und berufsständ­ischen Verbände wird dies sicher freuen.“ Die Landesgartenschau in Aschersleben war nach Zeitz und Wernigerode die dritte in Sachsen-Anhalt. Sie wird als überaus erfolgreich gewertet und hat maßgeblich zur Imageverbesserung der Stadt beigetragen.

Grundlage für die Vergabe der Landesgartenschau wird ein Ausschrei­bungsverfahren sein, das vom Landwirtschafts­ministerium derzeit vorbe­rei­tet wird. Danach können sich Kommunen bis zum 31. Dezember 2011 bewer­ben. Die Entschei­dung über den Austragungsort soll bis 1. März 2012 fallen.

Aeikens dazu: „Die größten Chancen für eine Landesgartenschau haben Kommunen, die über die entsprechende finanzielle Leistungsfähigkeit verfügen und eine gute Zusammenarbeit mit dem sachsen-anhaltischen Gartenbau vereinbaren. Um der durchführenden Kommune Planungs­sicherheit zu gewähren, ist vorgesehen, dass ein Sockelbetrag für sogenannte grüne Investitionen zur Verfügung gestellt wird.“ (PD) (Ende / agrar-presseportal.de)




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