Mittwoch, 23.05.2012 | 23:18:15
28.01.2010  |  17:19  | 

Ernährung

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Wissenschaft & Forschung

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Milch bleibt wichtigste Quelle tierischer Proteine

Hannover (agrar-PR) - Die Milchkuh ist in Bezug auf ihre Klimarelevanz weitaus besser als ihr Ruf. Diese Ehrenrettung des Rindes zitiert die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) und verweist auf Aussagen von Prof. Dr. Manfred Schwerin vom Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere in Dummerstorf. Der Wissenschaftler stuft die Milchkuh als wichtigste Quelle zur Lieferung tierischer Proteine ein und als unerlässlich für die Ernährungssicherung der wachsenden Weltbevölkerung. Er erteilt dem Rindvieh in der Klimaschutzdebatte also eine Absolution.

Unbestritten produzieren die Rinder in ihren Pansen Methan und tragen damit zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Allerdings nutzen Wiederkäuer Wiesen und Weiden, deren Erhalt ebenfalls politisch gewollt ist, alternative Nutzungen sind hier kaum möglich. An der gesamten Erderwärmung nehmen die Treibhausgasemissionen der Rinder, also der Milchkühe und der Mastrinder, nur einen relativ geringen Anteil von weltweit etwa 3,7 Prozent ein. Die Landwirtschaft hat in der Vergangenheit bereits zahlreiche Anstrengungen zur Einsparung von Treibhausgasemissionen realisiert und sieht weitere Ansätze in einer noch effizienteren Futterverwertung oder auch Energieeinsparungen. Leistungsstarke Kühe sind nach Angaben von Wissenschaftlern auch in Bezug auf die Klimabilanz ihren extensiven Kolleginnen überlegen. Als wenig hilfreich wertet die LVN unbedachte Empfehlungen zu einer Einschränkung des täglichen Speiseplans mit Verzicht auf Milchprodukte oder auch Fleisch. Und noch mehr stößt Landwirten die wenig seriöse Werbung eines Autokonzerns auf, der die Fahrleistung seines neuen Modells am Methanausstoß einer Kuh misst. Das Auto holt sich den Sprit schließlich nicht von der Weide! (Ende / agrar-presseportal.de)
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Frau Gabi von der Brelie
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