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25.05.2016  |  09:00  | 

Umwelt

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Tier

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Meldung: ID 22358 Text PDF Drucken Weiterleiten
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Umweltministerium: Wolf von Dierdorf kam aus Cuxhafen

Der Wolf, der am 24. und 26. April in einem Damwildgehege bei Dierdorf im Westerwald (Landkreis Neuwied) insgesamt neun Tiere gerissen hat, stammt aus einem Rudel im Landkreis Cuxhaven (Niedersachsen).

Mainz (agrar-PR) - Die DNA-Analyse des Senckenberg Instituts hat ergeben, dass von dem gleichen Tier in diesem Jahr bereits Spuren in der Nähe seines Heimatrudels sowie in den Kreisen Lippe, Warendorf und im Rheinisch-Bergischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) nachgewiesen wurden.

Zudem habe ein DNA-Abgleich ergeben, dass es sich bei dem Dierdorfer Wolf nicht um das wolfsähnliche Tier handelte,  das am 6. Mai  bei Marburg (Hessen) tot aufgefunden wurde.  Seit den Vorfällen im Westerwald seien keine weiteren Spuren des Wolfes festgestellt worden.

Das Umweltministerium wies darauf hin, dass der Betreiber des Damwildgeheges einen Ausgleich für den entstandenen Schaden aus dem für solche Fälle eingerichteten Fonds der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz erhalte. Halter von Nutztieren seien aufgerufen, die bei der Beaufsichtigung der Tiere erforderliche Sorgfalt zu beachten.

2012 war im Westerwald in Rheinland-Pfalz der erste Wolf nach über 100 Jahren nachgewiesen und später illegal erschossen worden. Im September 2015 wurde ein Reh im Pfälzerwald von einem Wolf gerissen. Im Februar 2015 hatte das Umweltministerium den Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Rheinland-Pfalz vorgestellt, der gemeinsam mit Schäfern, Tierhaltern, Jägern und Naturschützern erarbeitet wurde.

Der Plan enthält weitere Information über die natürliche Ausbreitung von Wölfen in Deutschland wie auch Maßnahmen zu Akzeptanzbildung sowie zur Prävention von Schäden. Im Internet ist der Plan zu finden unter https://mueef.rlp.de/fileadmin/news_import/Wolfmanagmentplan.pdf

Für alle Fälle im Umgang mit Wölfen hat das Umweltministerium eine zentrale Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 06306 911 199 oder der E-Mail wolf(at)snu.rlp.de  erhält man Beratung bei Präventionsmaßnahmen, bei einem Schaden an Nutztieren, Jagd- oder Hütehunden und kann Hinweise melden. (mueef-rlp) (Ende / agrar-presseportal.de)
Schlagworte
Wolfsvorkommen | Wolfsriss | Wolfangriff | Wolfsattacke | Wolfsichtung | Wölfe-in-Rheinland-Pfalz




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