Donnerstag, 24.05.2012 | 19:28:39
30.11.2011  |  08:30  | 

Landwirtschaft

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Agrarwirtschaft

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Weiterer Anstieg der Verbraucherpreise im November 2011 in Thüringen

Der Verbraucherpreisindex stieg in Thüringen im November 2011 nach Mitteilung des Thüringer Lan-desamtes für Statistik im Jahresvergleich um 2,7 Prozent (Oktober: +2,4 Prozent).
Erfurt (agrar-PR) - Würden die Preissteigerungen für Haushaltsenergie und Kraftstoffe aus dem Verbraucherpreisindex herausgerechnet, ergäbe sich im November eine Jahresteuerungsrate von 1,7 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat Oktober nahm das durchschnittliche Preisniveau um 0,2 Prozent zu und erreichte einen Indexstand von 110,5 Prozent (Basis 2005=100).

Im November 2011 wurde der Verbraucherpreisindex maßgeblich durch die Entwicklung der Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, für Haushaltsenergie, für Kraftstoffe, für Freizeit, Unterhal-tung und Kultur sowie für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen bestimmt.

Im Jahresvergleich fielen die Steigerungen drastischer aus. So verteuerte sich Heizöl um 28,2 Prozent, feste Brennstoffe um 6,5 Prozent und Strom um 5,5 Prozent. Die Kraftstoffpreise erhöhten sich gegenüber dem Monat Oktober um durchschnittlich 0,2 Prozent, darunter die Preise für Dieselkraftstoffe um 2,1 Prozent. Im Jahresvergleich stiegen die Preise für Diesel-Kraftstoff um 18,2 Prozent. Die Kraftstoffpreise insgesamt erhöhten sich innerhalb eines Jahres um 12,7 Prozent.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden im November 2011 gegenüber Oktober 2011 um durchschnittlich 0,5 Prozent teurer und erhöhten sich im Jahresvergleich um 3,4 Prozent.

Für viele Gemüsesorten musste im November deutlich mehr bezahlt werden als im Vormonat, z. B. für Gurken (50,6 Prozent) oder für Zwiebeln (45,9 Prozent). Ähnliche Preisentwicklungen wurden für Obst verzeichnet. Mit dem saisonbedingten Angebotsende erhöhten sich viele Preise z. B. für Weintrauben (42,1 Prozent) bzw. für Birnen (12,5 Prozent). Günstiger wurden Orangen (-30,2 Prozent), Zitronen (-17,9 Prozent) und Grapefruits (-10,3 Prozent) angeboten.

Für Haushaltsenergie wurden im November im Vormonatsvergleich spürbare Preissteigerungen errechnet. So musste für Heizöl (4,3 Prozent), für feste Brennstoffe (3,3 Prozent) und für Strom (1,2 Prozent) im November mehr bezahlt werden.

Indexdämpfend wirkten sich im November die sinkenden Preise im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur für Pauschalreisen (-3,4 Prozent) sowie im Bereich Beherbergungs- und Gaststätten-dienstleistungen die Miete für Ferienwohnungen (-8,6 Prozent) binnen Monatsfrist aus. (TLS) (Ende / agrar-presseportal.de)
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