26.10.2021 | 11:41:00 | ID: 31317 | Ressort: Energie | Energiepolitik

Der beste Ort für die Errichtung einer Photovoltaikanlage

Stuttgart (agrar-PR) - Immer mehr Menschen entscheiden sich hierzulande für die Errichtung einer Photovoltaikanlage und leisten damit einen eigenen Beitrag zu der Energiewende. Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb wir Ihnen in diesem Beitrag verraten möchten, was für die Errichtung einer Photovoltaikanlage spricht und wie man den besten Ort dafür findet.

Warum überhaupt eine Photovoltaikanlage?

Wer sich dazu entschließt, in Zukunft eine Photovoltaikanlage zu betreiben, der produziert in der Folge eigenen natürlichen Strom. Dieser kann von dem Betreiber entweder gespeichert, selbst genutzt oder alternativ in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, wofür der Betreiber eine Provision erhält.

Und da die Finanzierung derartiger Anlagen hierzulande auf unterschiedliche Arten gefördert wird, rechnet sich diese zumeist schon nach einigen Jahren. Denn durch die geringeren Stromkosten haben Betreiber die Anschaffungskosten in den meisten Fällen relativ schnell wieder eingespart.

Der beste Ort für die Errichtung

Vor der Errichtung einer Photovoltaikanlage geht es zunächst einmal an die Suche nach einem passenden Ort. Neben Hausdächern eignen sich auch Grundstücke mit einer hohen Sonneneinstrahlung hervorragend dafür, um eine Solaranlage dort zu betreiben.

Ein Hausdach

Besitzer eines Hauses müssen im besten Fall gar nicht lange nach einem Ort suchen, an dem diese eine eigene Photovoltaikanlage betreiben können. Denn ein ungenutztes Dach stellt hierfür die beste Option dar.

Wer nicht das Glück hat, ein eigenes Haus zu besitzen, der kann sich alternativ auch auf die Suche nach Hausbesitzern begeben, die ihre Dachfläche vermieten.

Ein Grundstück

Neben dem eigenen oder einem gemieteten Dach eignet sich auch ein leeres Grundstück für die Platzierung einer Photovoltaikanlage. Dort müssen diese im Gegensatz zu einem Hausdach erhöht aufgestellt und der Neigungswinkel individuell angepasst werden, damit diese möglichst viel Sonneneinstrahlung abbekommen.

Diese Voraussetzungen sollten an dem Standort gegeben sein

Damit der Ertrag der eigenen Photovoltaikanlage den eigenen Erwartungen entspricht, sollten es bei der Wahl des passenden Ortes einige Voraussetzungen berücksichtigt werden.

Die vorhandene Fläche

Die Größe der nutzbaren Gesamtfläche entscheidet bei der Errichtung einer Photovoltaikanlage darüber, wie viele Module dort installiert werden können. Zur Installation einer Anlage mit einer Leistung von einem Kilowattpeak, wird eine Fläche zwischen sechs und acht Quadratmetern benötigt.

Was kostet die Errichtung einer Photovoltaikanlage?

Die Höhe der Kosten für die Errichtung von einer Photovoltaikanlage hängen von mehreren Faktoren ab. So bezahlt man deutlich weniger, wenn man sich dafür entscheidet eine Anlage zu mieten, anstatt diese zu kaufen.

Allerdings existieren hierzulande verschiedene Förderungen, wodurch die Anschaffung einer Photovoltaikanlage finanziell bezuschusst wird.

Und zudem sollte man bei der Berechnung der Anschaffungs- und Betriebskosten auch immer bedenken, dass man durch die Errichtung einer Photovoltaikanlage in Zukunft einen großen Teil der bisherigen Stromkosten einsparen kann.

Vor allem entscheidet jedoch die Dachfläche über die Kosten einer Photovoltaikanlage. Denn während die Betriebskosten pro Kilowattpeak je nach Dachfläche zwischen 1600 und 1290 Euro betragen, variieren die Anschaffungskosten deutlich mehr. So betragen die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage bei einer Fläche von 32 m² etwa 6400 Euro, während diese bei einer Dachfläche von 160 m² bei rund 26.000 Euro liegen. 

Photovoltaikanlage mieten oder kaufen?

Wem die Anschaffungskosten für eine eigene Photovoltaikanlage zu hoch sind, der kann eine solche Anlage auch ganz einfach mieten. Je nach Größe der Anlage wird dafür eine monatliche Miete zwischen 50 und 150 Euro fällig, welche in der Regel für einen Zeitraum von 20 Jahren vereinbart wird. Im Anschluss an die Laufzeit kann die Anlage von dem Hausbesitzer dann für den aktuellen Zeitwert vergleichsweise günstig übernommen werden. Während der Vertragslaufzeit profitieren Hausbesitzer wiederum von den geringeren Stromkosten, da diese den erzeugten Strom auch selbst nutzen können.

Wenngleich die monatlichen Kosten für die Miete einer Photovoltaikanlage im Vergleich zu einem Kauf deutlich günstiger erscheinen, ist das Mieten einer Anlage am Ende dennoch deutlich teurer als der Kauf von dieser. Zudem sollten Mieter die Vertragsbedingungen im Vorfeld immer genau prüfen, da diese mitunter versteckte Kosten beinhalten können.
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