11.10.2021 | 11:35:00 | ID: 31170 | Ressort: Energie | Erneuerbare Energien

Solar-Nachfrage: Nach Rekordjahr nochmals verdoppelt?

Berlin (agrar-PR) - Die Deutschen zeigen klare Kante für mehr Klimaschutz und weisen den Weg für eine klimaneutrale Zukunft: Die Nachfrage nach Solaranlagen hat sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr nochmals verdoppelt, berichtet Zolar, einer der führenden Online-Anbieter für Solarlösungen in Deutschland. Bereits 2020 gab es in der Bundesrepublik einen Rekordzubau und eine Verdoppelung der Solarnachfrage.
Mit dem reformierten Erneuerbare-Energien-Gesetz, das am 1. Januar 2021 in Kraft trat (EEG 2021), zeichnet sich ein klarer Trend zu immer größeren Photovoltaikanlagen auf Privathäusern ab. Die deutlich gestiegene Anzahl installierter Wallboxen in Kombination mit einer PV-Anlage zeigt, dass immer mehr Eigenheimbesitzer auf E-Mobilität setzen. Für den Zolar Trendradar hat Zolar mehr als 67.000 Anfragen von Solarinteressierten im Zeitraum vom 1. September 2019 bis 31. August 2021 ausgewertet.

Trend zu größeren Solaranlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern

Mit dem EEG 2021 sind seit dem 1. Januar 2021 PV-Anlagen bis 30 kWp und einem Eigenverbrauch von unter 30.000 Kilowattstunden von der EEG-Umlage befreit. Diese Grenze lag zuvor bei 10 kWp. Seither zeichnet sich ein deutlicher Trend zu größeren Photovoltaikdachanlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern ab. Betrug 2020 die durchschnittliche Anlagengröße 9 kWp, lag sie bis einschließlich August 2021 bereits bei 9,74 kWp. Die größten PV-Anlagen kauften 2021 Eigenheimbesitzer in Schleswig-Holstein mit einer durchschnittlichen Größe von 11 kWp. Auf Platz zwei und drei landen Bayern und Sachsen-Anhalt mit jeweils 10,7 und 10,5 kWp durchschnittlicher Anlagengröße. Die kleinsten PV-Anlagen wurden 2020 und 2021 in Berlin (20: 8,6 kWp, 21: 9,4 kWp), Bremen (20: 6,2 kWp, 21: 7,4 kWp) und Nordrhein-Westfalen (20: 8,4 kWp, 21: 9,7 kWp) gebaut.

78 Prozent wählen Solaranlage plus Stromspeicher

Bei der Wahl der Komponenten sind sich Eigenheimbesitzer deutschlandweit einig: 78 Prozent der Solarinteressierten entscheiden sich für die Kombination aus PV-Anlage und Stromspeicher. Der Stromspeicher ermöglicht es tagsüber nicht verbrauchten Solarstrom zu speichern und in den Abendstunden, wo es keine Sonneneinstrahlung gibt, zu nutzen. So können Eigenheimbesitzer den Eigenverbrauch des Solarstroms auf bis zu 80 Prozent erhöhen und steigern damit zugleich die Wirtschaftlichkeit ihrer PV-Anlage. Rund zwölf Prozent und damit zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor haben sich für eine Solaranlage ohne Speicher oder Wallbox entschieden.

Berlin Vorreiter in Sachen E-Mobilität

Immer mehr Menschen rüsten ihre privaten Haushalte für E-Mobilität auf. Kauften 2020 rund sechs Prozent der Solarinteressierten eine Wallbox, waren es 2021 bereits 8,6 Prozent. Vorreiter in Sachen private E-Mobilität ist hier ganz klar Berlin. Gut jeder fünfte Solarinteressent aus Berlin (20 Prozent) kaufte die Kombination aus Solaranlage, Stromspeicher und Wallbox. In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt entschieden sich jeweils 17 und 15 Prozent für die gleiche Kombination und damit eine der preisgünstigsten Arten das eigene E-Auto zu Hause zu laden - mit sauberem Solarstrom vom eigenen Dach.

Deutsche Sunshine-States 2021: Niedersachsen, Hessen und Thüringen

Niedersachsen ist gemäß Zolar Trendradar Deutschlands Solarhochburg 2021, gemessen am Potenzial der vorhandenen Ein- und Zweifamilienhäuser pro Bundesland, die noch nicht mit Photovoltaik ausgestattet sind. Hier haben sich dieses Jahr fünf Prozent der Eigenheimbesitzer allein mit Zolar für sauberen und zugleich kostengünstigen Solarstrom vom eigenen Dach entschieden. Gefolgt von Hessen und Thüringen, wo 4,5 und 1,7 Prozent der Hauseigentümer mit Zolar in Photovoltaik investiert haben. Schaut man rein auf die Anzahl installierter PV-Anlagen wurden in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die meisten Solaranlagen neu installiert.

Solarstrom rund zwei Drittel günstiger als Netzstrom

"Allein im vergangenen Jahr haben sich deutschlandweit mehr als 150.000 Eigenheimbesitzer für eine eigene Solaranlage entschieden. Dies zeigt, dass die Menschen hierzulande die Energiewende wollen und aktiv mitgestalten. Die deutschen Strompreise befinden sich aktuell auf einem Allzeithoch. Dem durchschnittlichen Strompreis für private Haushalte von derzeit 30,4 Eurocent je Kilowattstunde stehen Stromgestehungskosten von unter zehn Cent je Kilowattstunde mit einer neu installierten Photovoltaikanlage gegenüber. Eigenheimbesitzer können ihre Stromkosten mit einer Solaranlage deutlich senken und tun gleichzeitig etwas Gutes fürs Klima", sagt Alex Melzer, Geschäftsführer von Zolar.

Solaranlage online planen

Zolar hat sich zum Ziel gesetzt, auf jedes Dach dieser Welt eine Solaranlage zu bauen und es allen Menschen zu ermöglichen, erneuerbare Energie im eigenen Haus zu nutzen. Eigenheimbesitzern bietet es einen besonders einfachen und digitalen Zugang zur eigenen PV-Anlage. Mit dem eigens entwickelten Zolar Online-Konfigurator können Hausbesitzer ihre Photovoltaikanlage individuell planen, konfigurieren und kaufen oder wahlweise mieten. Zeitgleich erhalten sie eine persönliche Beratung von Solarexperten. Für die Installation vor Ort kooperiert Zolar deutschlandweit mit zertifizierten lokalen Handwerksbetrieben.

Weitere Informationen unter www.zolar.de.

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