27.01.2022 | 11:35:00 | ID: 32177 | Ressort: Energie | Erneuerbare Energien

Strompreise: high – high to the sky!

Mauer (agrar-PR) - Viele Jahre galt: Strom ist an der Börse billig. Er wurde für Cent-Beträge gehandelt – sogar mit negativen Preisen. Trotzdem stiegen die Preise fast jährlich – aber moderat. 2021 änderte sich das: Strompreise entwickelten sich zu Senkrechtstartern und Stromeinkauf wurde plötzlich sehr teuer. Wer keine langfristigen Verträge abgeschlossen hatte und kurzfristig einkaufte, hatte in dieser Situation ein Problem. Sieben Stromdiscounter meldeten in Deutschland von Oktober bis Dezember Insolvenz an. Deren Kunden finden sich in der Grundversorgung wieder und sollen bis zu 99 Cent pro Kilowattstunde zahlen –wie in Düren. Warum die Strompreise verrückt spielen, Billiganbieter insolvent sind und wie STROMDAO mit der Situation umgeht.
Was sind die Ursachen für die hohen Strompreise?
Die Gründe für die Strompreissteigerungen sind vielfältig: Vergangenes Jahr war ein schlechtes Jahr für erneuerbare Energien – vergleichsweise wenig Sonne und wenig Wind. Gleichzeitig hat sich die Wirtschaft erholt und mehr Energie nachgefragt. Deshalb wurde mehr Strom mit Kohlekraftwerken erzeugt – und Kohle ist teuer. Gleichzeitig nimmt die Industrie immer mehr Abstand von fossilen Energieträgern und setzt auf Grünstrom. Das hebt das Image und reduziert CO2-Abgaben. Ein weiterer Grund ist der gebremste Ausbau erneuerbarer Energien in den vergangenen Jahren. 2021 ist in Deutschland keine einzige Offshore Windkraftanlage ans Netz gegangen. Das ist angesichts der angestrebten Klimaziele und der aktuellen Energiesituation ein Problem. Zusätzlich wird Elektromobilität gefördert und die Wärmewende propagiert – letztere mit Elektrizität. Deutschlands Energieverbrauch verstromt: beim Verkehr, in der Industrie, bei der Wärme – der Bedarf steigt.

Warum erleben viele Kunden gerade Chaos auf dem Strommarkt?
Wer immer den billigsten Preisen hinterherläuft, kann böse überrascht werden. Das ganze System unserer Wirtschaft hat auf einem perfekt funktionierenden Räderwerk von Ausbeutung fossiler Rohstoffe, globalem Handel und Logistik basiert, alles just in time – bis zur Corona-Pandemie. Diese hat Lieferketten unterbrochen, Rohstoffe und Produkte verteuert – 2021 auch die Energiekosten. Kunden insolventer Billigstromanbieter sind Opfer der Jagd nach dem immer günstigsten Preis. Nach der Insolvenz eines Anbieters fallen sie in die Grundversorgung und sehen sich mit Preisen von bis zu 99 Cent pro Kilowattstunde konfrontiert. Geiz ist nicht geil – und vor allem nicht nachhaltig!

Von Oktober bis Dezember 2021 allein haben sieben Stromdiscounter Insolvenz angemeldet. Diese haben den Spagat zwischen schnell steigenden Einkaufs-und niedrigen Verkaufspreisen nicht abfedern können. Knapp kalkulierte Gewinnmargen schmolzen schnell ab, Rücklagen waren in kurzer Zeit aufgebraucht. Der kurzfristige Einkauf am Spotmarkt zu günstigen Preisen hat einige Jahre gut funktioniert. Stromanbieter konnten die normalerweise notwendigen Mittel für langfristigen Einkauf sparen. 2021 hat der kurzfristige Einkauf am Spotmarkt vielen Biliganbietern jedoch das Genick gebrochen.

Warum meistert STROMDAO die Strompreiskrise besser als Mitbewerber?
STROMDAO ist zwar ein kleiner Anbieter – aber kein Billigstromanbieter. Unser Konzept ist Klimaschutz, Innovation im Energiesektor, Aufbau von Eigenerzeugung für unsere Kunden und Nachhaltigkeit.
Wir kalkulieren konservativ und haben andere Ziele als Stromdiscounter:
· Klimaschutz,
· langfristige Kundenbeziehung,
· eine CO2-neutrale Produkt- und Lieferkette
· Energiedienstleistungen, die heute, morgen und übermorgen funktionieren
· Langfristige Einkaufsverträge mit Lieferanten und kein Zocken am Spotmarkt.
· Neukunden-Akquise ohne Unterdeckung oder mit teuren Prämien

Treue Kunden
STROMDAO-Kunden wechseln praktisch nicht. Sie bauen durch intensive Grünstromnutzung im Laufe der Zeit immer mehr Eigenversorgung mit Genussrechten an Photovoltaikanlagen auf. Diese Anteile wachsen kontinuierlich und bleiben ihnen erhalten, solange sie Kunde sind – auch bei einem Umzug innerhalb Deutschlands. STROMDAO stellt Ihnen dafür die intelligente Technik und den Service zur Verfügung. STROMDAO-Kunden haben verstanden, dass Klimaschutz einen Wert hat, nicht zum Schnäppchenpreis zu haben ist, und dass sie im STROMDAO-Ökosystem langfristig von ihrem Engagement für Klimaschutz profitieren: Durch den Aufbau ihrer Eigenversorgung mit Photovoltaikanteilen senken sie den eigenen Netzbezug und somit auch ihre Kosten. Je länger Kunden bei STROMDAO sind, desto mehr profitieren Umwelt und Kunden. „Wir nehmen Neukunden auf, hatten lediglich Ende 2021 für kurze Zeit keine neuen Verträge ausgegeben, was aber organisatorische Gründe hatte“, erklärt STROMDAO CEO Thorsten Zoerner.

Ausblick zu den Strompreisen in Deutschland
Laut AGORA Energiewende werden Strompreise in Deutschland ihr hohes Niveau halten – mindestens bis Frühjahr 2023. Ob eine Preisberuhigung eintritt, die ein ähnliches Preisniveau bietet, wie vor der Zeit des Strompreisanstiegs, vermag heute kein Experte zu sagen.

Über die STROMDAO GmbH:
Die STROMDAO GmbH steigert mit dynamischen Stromtarifen den Anteil Erneuerbarer Energien im Netz, entlastet durch regionalen Verbrauch die Stromnetze, ermöglicht Markteilnehmern regionalen Vertrieb und schafft mit intelligenten Stromprodukten für Endverbraucher bleibende Werte in Form von Anteilen an erneuerbaren Energieanlagen. Mit STROMDAO Produkten werden weniger Erneuerbare Energieanlagen aufgrund von Netzüberlastung abgeschaltet, es gibt mehr grünen Strom im Netz und somit mehr Klimaschutz. Künstliche Intelligenz und Blockchain-Technologie schaffen Anreize in Form von Echtzeitgutschriften für netzkonformen Grünstromverbrauch. Die können STROMDAO Kunden als Micro-Investments in Erneuerbare Energieanlagen anlegen. Stromkonsumenten werden mit STROMDAO zu nachhaltigen Grünstromerzeugern, Netzmanagern und aktiven Klimaschützern.

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D-69256 Mauer

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