15.04.2010 | 00:00:00 | ID: 5409 | Ressort: Ernährung | Fleisch & Wurst

Imageverlust des Schinken verhindern

Berlin (agrar-PR) - DBV fordert bessere Kennzeichnungsüberwachung
Zu den jüngsten Berichten über nicht ausreichend gekennzeichnete Schinkenprodukte (sogenannte Form- oder Klebeschinken), die aus einzelnen kleinen Teilen zusammengepresst werden, erneuert der Deutsche Bauernverband (DBV) seine Forderung an die Lebensmittelverarbeitung, der hohen Produktqualität von Schinken durch eine unmissverständliche Kennzeichnung veränderter Lebensmittel gerecht zu werden. Der DBV sieht unter anderem im Preiskampf des Lebensmittelhandels und der Ernährungswirtschaft eine der Ursachen für Imitate und unzureichende Verbraucherinformationen. „Die deutschen Bauern stehen für Klarheit und Wahrheit bei der Lebensmittelerzeugung“, betonte DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born. Deshalb hätten sie wie die Verbraucher keinerlei Verständnis, wenn durch Imitate, Fälschungen oder Kennzeichnungsdefizite der guten Lebensmittelqualität immer wieder Imageschaden zugefügt würde. „Wir Landwirte stellen uns in unserer täglichen Arbeit den hohen Qualitätsanforderungen der Verbraucher. Es kann deshalb nicht sein, dass diese im Preiskampf der Unternehmen der Lebensmittelkette auf der Strecke bleiben!“, betonte Born.

Der DBV fordert die Lebensmittelüberwachung eindringlich auf, die Kontrollen von Schinkenprodukten zu erhöhen. Neben der Sicherheit der Produkte müsse auch die Kennzeichnung engmaschig kontrolliert werden. Sei der angebliche Schinken aus mehreren kleinen Fleischteilen zusammengesetzt, weiche dies von der allgemeinen Verkehrsauffassung über die Beschaffenheit eines Schinkens ab, was für die Konsumenten erkennbar sein sollte, zum Beispiel über den Zusatz: „aus Schinkenteilen zusammengesetzt“.
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