27.04.2009 | 00:00:00 | ID: 388 | Ressort: Ernährung | Fleisch & Wurst

Minister Peter Hauk MdL: "Schweinefleisch in Baden-Württemberg bedenkenlos verzehren!"

Stuttgart (agrar-PR) - Für Verbraucher besteht kein Grund zur Panik / Schweinefleisch kann bedenkenlos verzehrt werden
"Für die Verbraucher in Baden-Württemberg besteht derzeit kein Grund zur Sorge, dass sie mit der Schweinegrippe belastetes Schweinefleisch im Handel finden. Weder gilt Baden-Württemberg als Importland für Schweinefleisch, noch gibt es Hinweise, dass die momentan beim Menschen ausgebrochene Schweinegrippe auch bei den Tieren derzeit ein Problem darstellt. WER auf heimische Produkte zurück greift, geht auf jeden Fall auf Nummer sicher", erklärte der baden-württembergische Verbraucherminister, Peter Hauk MdL, am Montag (27. April) in Stuttgart.

Das Verbraucherministerium sei aber in engem Kontakt mit dem Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems, so dass mögliche Änderungen sofort mitgeteilt werden können. "Die Landesregierung hat nach Bekanntwerden der Schweinegrippe alle für den Verbraucher notwendigen Maßnahmen ergriffen. Die Situation wird sehr ernst genommen", betonte der Minister.

In Mexiko und den USA wurden Grippeerkrankungen beim Menschen gemeldet, die durch ein bisher noch nicht in Erscheinung getretenes Grippevirus (Influenzavirus) verursacht wurden. Der erstmals nachgewiesene Erreger gehört zum Subtyp H1N1 der Influenza A-Viren und weist Ähnlichkeiten zu Influenzaviren auf, die auch bei Schweinen auftreten.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO gab bekannt, dass es sich um ein neues Influenza A H1N1 Virus handelt, das bisher weder bei Menschen noch beim Schwein festgestellt wurde. Das Virus kann bereits vor einiger Zeit auf den Menschen übergegangen sein und sich dann so verändert haben, dass es von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

Zusatzinformation:

Die Schweineinfluenza ist weltweit verbreitet. Influenzaviren des Subtyps H1N1 kommen seit mindestens 1930 bei Schweinen vor. Die Schweineinfluenza ist eine akut verlaufende, ansteckende Erkrankung der Schweine unter Beteiligung der Atemwege, welche mit hohem Fieber und trockenem, schmerzhaften Husten einhergeht. Die Krankheit verläuft meist gutartig. Krankheitsausbrüche bei Schweinen treten hauptsächlich in den kälteren Jahreszeiten auf. Influenzaviren bei Schweinen werden vor allem durch engen Kontakt untereinander und möglicherweise auch durch Gegenstände, die mit infizierten Schweinen in Berührung gekommen sind, übertragen. Gegen die Schweineinfluenza wird intensiv geimpft.

Humane Infektionen mit den bei Schweinen vorkommenden Influenzaviren H1N1 sind sehr selten, an Schweine angepasste Influenzaviren führten in der Vergangenheit allerdings nur in wenigen Einzelfällen zu meist leichten Infektionen beim Menschen. Laut Informationen des Robert-Koch-Institut können Schweineinfluenza-Viren nicht durch Nahrungsmittel übertragen werden. Zudem werden die Viren bei 72 Grad Celsius (Kerntemperatur) sicher abtötet. Weitere Informationen zur Schweinegrippe finden Sie unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de, zu den Maßnahmen der Landesregierung informiert das Sozialministerium auf seiner Homepage unter www.sm.baden-wuerttemberg.de
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