14.10.2011 | 15:50:00 | ID: 10945 | Ressort: Ernährung | Obst & Gemüse

(Kohl-)Köpfe sind angesagt

Bonn (agrar-PR) - Bei feucht kalter Herbstwitterung ist Kopfkohl genau das richtige Mittel, um die Abwehrkräfte zur Vorbeugung von Erkältungen und Grippeerkrankungen auszubauen, teilt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn mit.
Zu den Kopfkohlen zählen Weißkohl, Rotkohl und Wirsing. Die drei Kohlarten verfügen über einen hohen Gehalt an Vitamin C und Mineralstoffen und tragen so wesentlich zur Stabilisierung des Immunsystems bei. Gleiches gilt im Übrigen auch für das aus Weißkohl hergestellte Sauerkraut.

In diesem Jahr wurden nach angaben des Provinzialverbandes im Rheinland mehr als 820 ha Weißkohl angebaut. Ein großer Teil des Weißkohls wird von ortsansässigen Firmen zu Sauerkraut verarbeitet. Die Verarbeitung läuft zurzeit auf Hochtouren. Rotkohl wurde auf einer Fläche von fast 500 ha kultiviert. Auch hier werden große Mengen verarbeitet im Glas aus dem Rheinland angeboten. Mehr als 370 ha Wirsing wurden in diesem Jahr im Rheinland angebaut. Der Wirsing wird vor allem frisch als ganzer Kopf vermarktet.

Bei vielen Verbrauchern hat Kopfkohl zu Unrecht ein angestaubtes Image. Er wird in Verbindung gebracht mit fettem, schwerem Essen. Dies muss aber nicht sein. Weiß- und Rotkohl lassen sich hervorragend als knackige Salate genießen. Die klassische kalorienreiche Mehlschwitze als Grundlage für eine Soße am Gemüse ist nicht mehr angesagt. Auch in die Sterneküche haben Kopfkohle längst Einzug gehalten. Sauerkraut zu Fisch, Wirsinggemüse zu Lamm und natürlich der klassische Rotkohl zu Wild oder Gans sind äußerst beliebt. (RLV)
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