04.03.2016 | 17:35:00 | ID: 21974 | Ressort: Ernährung | Veranstaltungen

Höfken/Bätzing-Lichtenthäler: Gutes Essen ist lecker und bringt Mehrwert

Mainz (agrar-PR) - Ernährungsministerin Ulrike Höfken und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler werben anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am kommenden Montag für gutes Essen.
„Wir wollen, dass mehr Kinder und Erwachsene den Wert von guten Lebensmitteln schätzen lernen“, sagte Höfken.

Als erste Ernährungsministerin eines Bundeslandes habe sie diese Aufgabe in Rheinland-Pfalz zur Chefsache  gemacht. Das sei auch deswegen notwendig, so Bätzing-Lichtenthäler, weil ernährungsbedingte Krankheiten für rund ein Drittel der Kosten im Gesundheitssystem verantwortlich seien.

Um dieser Besorgnis erregenden Entwicklung entgegen zu wirken, hat Höfken die Landeskampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“ ins Leben gerufen: Im Rahmen dieser Initiative bringen inzwischen mehr als 20 Projekte hunderttausenden Kindern Wissen über Essen und den Wert der Lebensmittel nahe sowie frisches Obst und Ernährungsbildung in Schulen,  Kitas und Gemeinschaftsküchen.

„Gesunde Ernährung ist neben regelmäßiger sportlicher Betätigung ein wesentlicher Bestandteil der gesundheitlichen Prävention. Es ist daher wichtig, schon Kinder früh an diese Themen heranzuführen, ihnen zu zeigen, dass gesunde Kost auch lecker ist, und ihnen damit die beste Grundlage für ein gesundes Heranwachsen zu geben“, erklärte Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler.

Ernährungsministerin Höfken wies in diesem Zusammenhang auf die „absurde Forderung“ der Nord-CDU nach einem Recht auf Schweinefleisch in öffentlichen Kantinen hin. Selbst CSU-Bundesernährungsminister Christian Schmidt habe in seiner Studie zur Qualität der Schulverpflegung festgestellt, dass Kinder in Deutschland zu viel Fleisch und zu wenig Gemüse essen. Sie unterstütze deshalb Schmidts Forderung nach verbindlichen Qualitätsstandards für das Schulessen.

Die Folgen von Fehlernährung schränkten nicht nur Gesundheit und Lebensqualität ein, die Wegwerfmentalität bei Lebensmitteln trage auch maßgeblich zum Ressourcenverbrauch bei. So landen in Deutschland jedes Jahr mehr als elf Millionen Tonnen Essen im Müll. „Mehr Wissen über gutes Essen schafft auch mehr Wertschätzung der Lebensmittel und Bewusstsein  über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Gesundheit und Umwelt“, so Höfken.

Essen sei auch ein Stück Kultur, so Höfken und erklärte: „Essen verbindet. Nirgendwo sonst kann man unterschiedliche Kulturen besser erleben, als beim gemeinsamen Essen.“ Deshalb sei der Kochbus der Kampagne  „Rheinland-Pfalz isst besser“ auch in der Integrationsarbeit unterwegs. Letzte Woche wurde zum Beispiel gemeinsam mit Flüchtlingen gekocht und bei Gerichten aus Syrien, Deutschland oder Albanien die Kulturen kennengelernt. (mulewf-rlp)
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