15.01.2015 | 18:00:00 | ID: 19522 | Ressort: Gartenbau | Produkte

2013 wurden Obst- und Gemüseerzeugnisse im Wert von 1,85 Milliarden Euro industriell hergestellt

Düsseldorf (agrar-PR) - 56 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2013 Obst- und Gemüseerzeugnisse im Wert von rund 1,85 Milliarden Euro her.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich der Internationalen Grünen Woche (16. bis 25. Januar 2015 in Berlin) mitteilt, sank damit der Absatzwert gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent.

Mit einem Produktionswert von 1,1 Milliarden Euro (-0,1 Prozent gegenüber 2012) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2013 in NRW produzierten Obst- und Gemüseerzeugnisse auf verarbeitetes Obst und Gemüse, gefolgt von nicht gegorenen Frucht- und Gemüsesäften ohne Alkoholzusätze (540 Millionen Euro; -8,4 Prozent). Unter den Fruchtsäften hatte Orangensaft mit einem Wert von 277 Millionen Euro (-7,9 Prozent) den größten Anteil. Der Produktionswert von Kartoffeln und Kartoffelerzeugnissen lag 2013 bei 172 Millionen Euro (+6,2 Prozent).

Der Wert der bundesweit hergestellten Obst- und Gemüseerzeugnisse lag 2013 bei 6,9 Milliarden Euro; der Anteil Nordrhein-Westfalens an der Obst- und Gemüseproduktion betrug 27,0 Prozent. Bei verarbeitetem Obst und Gemüse lag der NRW-Anteil bei 32,7 Prozent, bei Frucht- und Gemüsesäften bei 26,3 Prozent, wobei es Orangensaft auf einen Anteil von 43,3 Prozent brachte. Der Anteil der an Rhein und Ruhr produzierten Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse am gesamtdeutschen Produktionswert belief sich auf 13,0 Prozent.

Von Januar bis September 2014 wurden in Nordrhein-Westfalen in 58 Betrieben Obst- und Gemüseerzeugnisse im Wert von 1,4 Milliarden Euro hergestellt; das waren 0,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch hier hatte verarbeitetes Obst und Gemüse mit 831 Millionen Euro (-1,9 Prozent) den größten Anteil an der gesamten Produktion, gefolgt von Frucht- und Gemüsesäften (nicht gegoren, ohne Zusatz von Alkohol) mit 398 Millionen Euro (+0,8 Prozent), wobei mit 191 Millionen Euro (-6,2 Prozent) nahezu die Hälfte auf die Herstellung von Orangensaft entfiel.

Wie die Statistiker mitteilen, beziehen sich die genannten Ergebnisse auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)
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