25.11.2013 | 22:35:00 | ID: 16511 | Ressort: Gartenbau | Produkte

Weihnachtsbäume und Schmuckreisig aus Brandenburgs Wäldern – „Ministerbaum“ geht an Beelitzer Kinderklinik

Neuseddin (agrar-PR) - Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger hat heute den ersten „offiziellen“ Weihnachtsbaum der Saison aus dem Landeswald an eine kleine Delegation der Kinderklinik Beelitz übergeben.

Vogelsänger: „Wie in jedem Jahr laden in der Vorweihnachtszeit Revier- und Oberförstereien sowie private Waldbesitzer ein, sich einen Weihnachtsbaum auszusuchen, Wildfleisch für die Festtage einzukaufen, am Lagerfeuer Glühwein zu trinken oder mit Förstern durch den Winterwald zu spazieren.“

 

Die Adventstermine des Landesbetriebs Forst Brandenburg sowie privater Anbieter (Weihnachtsbäume, Schmuckreisig, Lagerfeuer, Wildfleisch, Kaminholz) sind ab heute auch im Internet abrufbar unter.

 

www.forst.brandenburg.de

 

Hier sind auch die Adressen der Waldschulen des Landesbetriebs zu finden, die sich in der Adventszeit auf weihnachtliche Angebote für Kinder und Jugendliche eingestellt haben. Der Landesforstbetrieb organisiert im Auftrag größerer Firmen außerdem Weihnachtsaktionen für deren Belegschaften.

 

Die Termine werden auch in der Tagespresse, im RBB-Teletext ab Seite 770 sowie bei den örtlichen Revier- und Oberförstereien angekündigt.

 

Private Anbieter von Weihnachtsbäumen und mit dem Verkauf verbundene Aktionen können diese über die angegebene Adresse des Landesforstbetrieb publizieren (Kontakt: Christian Naffin, siehe Adressleiste).

 

Forstmitarbeiter bieten bei der Beschaffung von Schmuckreisig und beim Einschlagen des Weihnachtsbaumes fachlichen Rat. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Weihnachtsbaum vom Forsthof zu kaufen. In einigen Förstereien wird zusätzlich Kamin- und Brennholz angeboten.

 

 

 

 

Waldwirtschaft – aber natürlich als Markenzeichen des Landesbetriebs

 

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg bewirtschaftet die im Eigentum des Landes liegenden 270.000 Hektar Wald, was einem Viertel der heimischen Waldfläche entspricht. Auch 2013 steht die Kampagne im Zeichen des von den Forstleuten gewählten Mottos „Waldwirtschaft – aber natürlich“. Mit der Abkehr von der Kahlschlagwirtschaft werden großflächige gleichaltrige Kulturen kaum noch angelegt. Der Wald soll sich unter dem schützenden Dach der Altbäume durch Selbstaussaat natürlich verjüngen. Aus diesen Naturverjüngungen werden auch Weihnachtsbäume gewonnen – aber in kleineren Mengen als noch in den Neunzigerjahren und manchmal nicht ganz so ebenmäßig.

 

„Bei diesen Bäumen ist nicht jeder Ast gerade, dafür sind sie aber frisch und stammen aus dem Brandenburger Wald vom Förster. Außerdem bietet sich beim Weihnachtsbaumeinschlag die Gelegenheit, einen vorweihnachtlichen Ausflug in den Wald zu unternehmen“, erläutert Minister Vogelsänger. Als Weihnachtsbäume können selbst angesamte Kiefern aus Laubholzpflanzungen gewonnen werden. Auch Leitungstrassen werden für den Weihnachtsbaumanbau genutzt, da auf ihnen kein normaler Wirtschaftswald angelegt werden darf. 

 

Kiefer dominiert auch das märkische Weihnachtsbaumangebot

 

In den letzten Jahren hatten Kiefern und Schwarzkiefern mit rund der Hälfte den größten Anteil am Verkaufsangebot, gefolgt von Fichte und Douglasie mit zirka 30 Prozent. Die Stechfichte war mit zwölf Prozent vertreten und sonstige Nadelbäume wie Tannen mit rund acht Prozent. Die Baumartenverteilung der privaten Forstbetriebe unterscheidet sich von der in Landeswäldern, da deren Angebote oft aus speziellen Anbauten stammen. In diesem Jahr werden in erster Linie wieder Kiefern, Schwarzkiefern, Fichten und Douglasien verkauft. Die Preise schwanken je nach Baumart und Größe und können regional unterschiedlich sein.

 

Das Original: preiswert und frisch

 

Für den laufenden Meter Weihnachtsbaum gelten etwa folgende Richtwerte:

  • Kiefer oder Schwarzkiefer:                 11,00 bis 13,00 Euro
  • Fichte oder Douglasie:                          12,50 bis 14,00 Euro
  • Stechfichte oder Küstentanne:         13,50 bis 14,50 Euro

 

Bei Schmuckreisig sind pro Bund (zu je 2,5 Kilogramm) zu bezahlen:

  • Weymouthskiefer, Douglasie, Schwarzkiefer:          7,00 Euro
  • Fichte:                                                                        6,50 Euro

 

Damit erwartet die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr lediglich bei den Schmuckbäumen ein nur geringfügig erhöhter Preis.

 

Eigeninitiative kann teuer werden

 

Das eigenmächtige Einschlagen von Weihnachtsbäumen ohne Erlaubnis des Waldbesitzers – egal ob staatlich oder privat – ist kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl, damit strafbar und kann vom Eigentümer angezeigt werden.


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