23.04.2009 | 00:00:00 | ID: 357 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarpolitik

„SPD liegt mit Argumentation falsch“

Berlin (agrar-PR) - EU-Mitgliedsstaaten wollen keinen teuren deutschen Agrardieselsteuersatz
Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht sich durch einen Bericht der Bundes­regierung bestätigt, wonach auf europäischer Ebene keine Harmonisierung der Agrardiesel­steuersätze, schon gar nicht auf dem hohen Niveau Deutschlands, zu erwarten ist. Umso dringlicher und erforderlicher ist deshalb eine Absenkung des Agrardieselsteuersatzes in Deutschland, fordert der DBV. Durch den Bericht der Bundesregierung an den Bundestag wird damit die Argumentation der SPD, die sich vehement gegen eine nationale Angleichung wehrt, ausgehebelt.
 
Bei den zahlreichen Aktionen und Gesprächen im Rahmen Kampagne „Agrardiesel-Nachteil muss weg!“ versucht sich die SPD immer wieder mit Harmonisierungsbemühungen auf Brüsseler Ebene herauszureden, wohl wissend und nun bestätigt, dass den anderen Mitgliedsstaaten nicht daran gelegen ist, die Landwirte in schwierigen Zeiten mit zusätzlichen und konjunkturfeindlichen Kosten beim Agrardiesel zu belasten. „Die SPD ist aufgefordert, ihre Blockadehaltung nun endlich aufzugeben. Es muss zu einer deutlichen Senkung des Agrardieselsteuersatzes hier in Deutschland kommen – und zwar jetzt!“, forderte DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born.
Pressekontakt
Herr Dr. Axel Finkenwirth
Telefon: 030 / 31904240
E-Mail: a.finkenwirth@bauernverband.net
Pressemeldung Download: 
Deutscher Bauernverband
Deutscher Bauernverband
Claire-Waldoff-Straße 7
10117 Berlin
Deutschland
Telefon:  +49  030  319040
Fax:  +49  030  31904431
Web:  www.bauernverband.de
>>>  Pressefach


© proplanta 2006-2022. Alle Rechte vorbehalten.