31.01.2023 | 11:20:00 | ID: 35344 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarpolitik

„Wolf braucht deutliche Grenzen zum Schutz der Weidetiere“

Friedrichsdorf / Ts. (agrar-PR) - Neun gerissene Schafe im Lahn-Dill-Kreis
Erst vergangenen Donnerstag hielten besorgte Weidetierhalter mit ihren Tieren in der Wiesbadener Innenstadt eine Mahnwache für eine Veränderung im Wolfsmanagement ab. Dass ihre Sorgen hochaktuell sind, belegt ein schwerer Wolfszwischenfall in Waldsolms am Sonntag, 29. Januar 2023. Neun Schafe wurden gerissen, einige mussten vor Ort eingeschläfert werden, da sie noch am Leben waren. Zehn weitere Schafe wurden verletzt. Der Hessische Bauernverband (HBV) fordert eine bessere und transparente Aufklärung von Wolfs-Verdachtsfällen.

„Wie die Gutachten der Risse derzeit erstellt werden, ist absolut unzufriedenstellend. Zudem gibt es immer noch zu wenig Rissgutachter in den Landkreisen. Dadurch werden Risse oft viel zu spät begutachtet, um überhaupt noch die DNA eines Wolfes sichern zu können“, sagt Volker Lein, Vizepräsident des Hessischen Bauernverbandes. „Um unsere Weidetiere vor Wolfsangriffen zu schützen, muss der Wolf deutliche Grenzen aufgezeigt bekommen, damit er lernt, sich von den Weiden fernzuhalten“, so Lein.

Hier können Sie unsere Pressemitteilung zur Mahnwache in Wiesbaden nachlesen:
https://www.hessischerbauernverband.de/presse/pressemitteilungen/
woelfe-hessen-mahnwache-besorgter-weidetierhalter-wiesbaden-55257
Pressekontakt
Frau Marie-Claire von Spee
Telefon: 06172 / 7106-18
E-Mail: M.vonSpee@agrinet.de
Pressemeldung Download: 
Hessischer Bauernverband e.V.
Hessischer Bauernverband e.V.
Taunusstr. 151
61381 Friedrichsdorf / Ts.
Deutschland
Telefon:  +49  06172  7106-0
Fax:  +49  06172  7106-10
E-Mail:  hbv@agrinet.de
Web:  www.hessischerbauernverband.de
>>>  Pressefach


© proplanta 2006-2024. Alle Rechte vorbehalten.