11.02.2021 | 21:25:00 | ID: 29756 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarpolitik

Bayern fördert Feldroboter und digitale Hacktechnik wieder

München (agrar-PR) - Antragstellung für Sonderprogramm Digital erneut möglich
Landwirte, die in Technik zur chemiefreien Beikraut-Regulierung oder in Sensoren zur Düngeoptimierung investieren wollen, können dafür ab sofort wieder Fördermittel im Rahmen des Bayerischen Sonderprogramms Digital (BaySL Digital) beantragen. Darauf hat das Landwirtschaftsministerium in München hingewiesen.

Die Antragstellung war in Teilbereichen vorübergehend ausgesetzt gewesen, weil der Bund in seinem am 11. Januar gestarteten Investitionsprogramm Landwirtschaft vergleichbare Techniken bezuschusst und eine konkurrierende Antragstellung in Bundes- und Landesprogrammen ausscheidet.

„Wir wollen unsere Betriebe dabei unterstützen, in umweltfreundliche und innovative Technik zu investieren. Wenn Düngemittel optimiert werden können, ist das ein schönes Beispiel dafür, wie Ökologie und Ökonomie zusammen geht“, so Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Nachdem im Bundesprogramm die für die erste Antragsrunde bereitgestellten Mittel bereits nach kürzester Zeit ausgeschöpft waren und die Einreichung von Anträgen beim Bund nun bis zur nächsten Antragsrunde gestoppt ist, hat sich Bayern dazu entschlossen, seinen Landwirten das Landesprogramm zur Anschaffung digitaler Technik wieder in vollem Umfang anzubieten. Nähere Informationen sind im Internet-Förderwegweiser des Landwirtschaftsministeriums unter www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser abrufbar.

Mit dem BaySL Digital unterstützt der Freistaat seit 2018 überwiegend klein- und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe bei Investitionen in digitale Technologien. Förderschwerpunkte des vollständig online abgewickelten Förderprogramms sind die digitale Hacktechnik zur Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes sowie Sensorsysteme in der tierischen Erzeugung zur Früherkennung von Krankheiten. Bis Ende 2020 wurden für mehr als 1.000 Förderanträge Zuwendungen in Höhe von 3,6 Millionen Euro bewilligt.
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