08.09.2009 | 00:00:00 | ID: 2086 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarpolitik

Präsident Schneider kritisiert EU-Agrarministerrat - EU stiehlt sich aus der Verantwortung

Friedrichsdorf / Ts. (agrar-PR) - "Die EU stiehlt sich mit ihrer ablehnenden Haltung aus der Verantwortung. Das Problem am Milchmarkt ist ein globales Problem, das auch mit globalen Mitteln gelöst werden muss.“
Mit diesen Worten kritisierte der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Friedhelm Schneider,
den EU-Agrarministerrat, der auf seiner gestrigen Sitzung in Brüssel Vorschläge einiger EU-Mitgliedsländer, darunter auch Deutschland und Frankreich, zur Verbesserung der Lage auf dem Milchmarkt mehrheitlich abgelehnt hat. Die langfristig steigende Nachfrage helfe unseren hessischen und deutschen Bauern nicht über die aktuelle Preismisere, deshalb seien in der jetzigen Situation schnell wirkende Maßnahmen gefragt. Der gemeinsame Vorstoß einiger EU-Mitgliedsländer, sowohl eine Aussetzung der beschlossenen Quotenerhöhung zu erzielen als auch eine weitere finanzielle Unterstützung für Verfütterungsbeihilfen und die kurzfristige Anhebung der Interventionspreise nach US-amerikanischem Vorbild auf den Weg zu bringen,
ist von der Mehrheit der EU-Agrarminister abgelehnt worden. Präsident Schneider äußerte sein Unverständnis angesichts der Ignoranz des EU-Agrarrates, dem aktuellen Marktgeschehen nicht mit geeigneten politischen Entscheidungen Rechnung zu tragen und so die dringend notwendige Trendwende am Milchmarkt herbeizuführen.
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