09.03.2012 | 14:55:00 | ID: 12403 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarwirtschaft

8,4 Millionen Tonnen Getreide vermahlen

Bonn (agrar-PR) - Im vergangenen Wirtschaftsjahr vermahlten 261 Mühlenbetriebe 1,6 Prozent mehr Getreide. Das sind zehn Betriebe weniger als im Vorjahr.
Die BLE veröffentlicht den jährlichen Bericht „Struktur der Mühlenwirtschaft" im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Für den Zeitraum Juli 2010 bis Juni 2011 hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die Struktur der Mühlenwirtschaft in Deutschland untersucht. Der detaillierte Bericht wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) herausgegeben. Er beinhaltet umfangreiche Daten über die Entwicklung von Mühlenanzahl, Getreidevermahlung und Marktanteilen.


Weniger Mühlen bei steigender Gesamtvermahlung

Die Anzahl der meldepflichtigen Mühlen reduzierte sich im vergangenen Wirtschaftsjahr um zehn auf 261 Betriebe. Davon sind sieben Betriebe wegen ihrer geringeren Vermahlung aus der Meldepflicht gefallen, zudem wurden drei Betriebsaufgaben registriert.

Die 261 Betriebe vermahlten insgesamt 8,4 Millionen Tonnen Getreide, das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtmenge verteilt sich auf knapp acht Millionen Tonnen Brotgetreide (7,14 Millionen Tonnen Weichweizen und 0,86 Millionen Tonnen Roggen) sowie 444.158 Tonnen Hartweizen.


Bio-Anteil gestiegen

Die Menge an Mahlerzeugnissen, die nach den Vorgaben der EU-Ökoverordnung erzeugt wurden, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 31,3 Prozent auf 70.000 Tonnen. Dabei wurde die größte Menge in der Region Süd vermahlen. In der Region West stieg die Produktion an, während sie in den Regionen Nord und Ost in etwa gleich blieb.


2010/11 weniger Roggenmehl produziert

Die Produktionsmenge von Mehl stieg um 0,9 Prozent auf 6,4 Millionen Tonnen. Hierbei haben die Weizenmehle mit über 5,6 Millionen Tonnen den größten Anteil an der Mehlherstellung. Hingegen setzte sich die negative Entwicklung bei Roggenmehl fort. Mit einem Minus von 0,7 Prozent verringerte sich die Produktionsmenge auf 764.500 Tonnen. (ble)
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