17.12.2013 | 14:40:00 | ID: 16667 | Ressort: Landwirtschaft | Agrarwirtschaft

Neuer Höchstertrag bei Zuckerrüben

Schwerin (agrar-PR) - Die Ernte der Zuckerrüben in diesem Jahr brachte mit einer durchschnittlichen Flächenleistung von 635,1 Dezitonnen pro Hektar einen neuen Spitzenertrag für Mecklenburg-Vorpommern.
Wie das Statistische Amt weiter mitteilt, waren die Rüben von insgesamt 24.500 Hektar zu roden. Daraus ergab sich eine Erntemenge von 1,55 Millionen Tonnen.

Nach der Zuckermarktordnung der Europäischen Union ist es bis zum Auslaufen der damit verbundenen Regelungen im Jahr 2017 den Landwirten nicht möglich, über Flächenzuwachs bzw. Ertragssteigerung die Erzeugung von Zucker beliebig auszudehnen.

Gleichwohl ist die Zuckerrübe als energiereiches und schnell vergärbares Substrat technologisch gut geeignet für die Erzeugung von Biogas. Auch Investitionen in die Bioethanolproduktion aus Zuckerrüben wirken sich genauso positiv auf die Produktionssteigerung aus. Diese wiederum nimmt einen günstigen Einfluss auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis.

In den Jahren 2009 bis 2011 wurde der Anbau bis auf 27.591 Hektar ausgedehnt. Seit 2012 war er rückläufig. Die Erträge jedoch stiegen seit 2006 in der Tendenz deutlich. Sie erreichten 2011 mit 623,3 Dezitonnen pro Hektar einen ersten Spitzenwert, der mit der Ernte im Jahr 2013 und 635,1 Dezitonnen pro Hektar nochmals übertroffen werden konnte.

Durchgängig sehr gute Wachstumsbedingungen während der gesamten Vegetationszeit und nahezu ideale Verhältnisse zur Rodung in den vergangenen Monaten trugen dazu bei. Auch blieben in diesem Jahr durchaus übliche regionale Ertragsschwankungen weitgehend aus.

Die Erntemenge von 1,55 Millionen Tonnen - geringfügig niedriger als im Vorjahr - wurde damit ausschließlich durch die Verringerung der Anbaufläche gegenüber 2012 um 7 Prozent beeinflusst. (StaLa-MV)
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