15.10.2015 | 19:40:00 | ID: 21234 | Ressort: Landwirtschaft | Beruf & Bildung

Ausbildungsgipfel vereinbart Zukunftsforum für Grüne Berufe

Mainz (agrar-PR) - Höfken: Mit Berufsnachwuchs Zukunft der ländlichen Räume sichern

„Die Zukunft der ländlichen Räume hängt auch davon ab, ob es uns gelingt, junge Menschen mit und ohne landwirtschaftlichen Hintergrund für Grüne Berufe zu begeistern. Wir wollen den Nachwuchs in den Grünen Berufen sichern und die jungen Menschen mit guten Ausbildungsbedingungen bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorbereiten“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken heute zum Auftakt des ersten Ausbildungsgipfels für Grüne Berufe in Mainz. Auf dem Ausbildungsgipfel wurde mit Vertretern von Ausbildungsbetrieben, der Landjugend, der Industriegewerkschaft BAU, der Berufsbildenden Schulen Agrarwirtschaft, der Bauern- und Winzerverbände, der Ökoverbände, der LandFrauenverbände, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und der Landwirtschaftskammer vereinbart, ein Zukunftsforum Grüne Berufe ins Leben zu rufen. Gemeinsam sollen Maßnahmen zur Modernisierung der Ausbildungsinhalte sowie zur Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung für die Grünen Berufe entwickelt und umgesetzt werden. Damit werde auch ein Beitrag zur Landesstrategie Fachkräftesicherung (Ovaler Tisch der Landesregierung) geleistet.

„Grüne Berufe übernehmen gerade im ländlichen Raum wichtige Aufgaben. Sie tragen zum Erhalt unsere Natur- und typischen Kulturlandschaften und Lebensgrundlagen wie der biologischen Vielfalt bei. Sie sichern gute Ernährung und gute Lebensmittel. Gleichzeitig bieten Grüne Berufe eine vielseitige Ausbildung mit guten Perspektiven“, führte Höfken aus. Die Sicherung des Fachkräftenachwuchses werde jedoch durch Strukturwandel und zurückgehende Bevölkerungszahlen im ländlichen zunehmend zur Herausforderung. „Wenn in der Landwirtschaft die Betriebe keine Hofnachfolger finden, müssten auch junge Menschen, die nicht aus der Landwirtschaft kommen, gewonnen werden. Dafür muss das Image der Grünen Berufe - auch als Berufe mit Aufstiegsmöglichkeiten - verbessert werden, betonte Höfken. Das bundesweit Besondere an der Ausbildung Grüner Berufe in Rheinland-Pfalz sei die Ansiedlung der Berufsschulen an den Dienstleistungszentren Ländlicher Raum. „Das bietet den großen Vorteil, dass hier das aktuellstes Wissen aus Forschung, Versuchswesen und Praxis an Ort und Stelle in die Ausbildung fließt“, sagte Höfken. 

„Mit Grünen Berufen die Zukunft gewinnen!“ ist das Thema der diesjährigen „Grüne Woche Rheinland-Pfalz“ des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums. Vom 12. bis 16. Oktober 2015 werden Vorzeigebetriebe und Projekte vorgestellt und gemeinsam mit der landwirtschaftlichen Branche um Berufsnachwuchs geworben.

Im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz richten das Ministerium, die Landwirtschaftskammer, Landjugend und verschiedene Verbände den Fokus auf die so genannten Grünen Berufe. Junge Frauen und Männer lernen als Winzer, Hauswirtschafter, Landwirte, Forstwirte, Gärtner, als Fachkräfte Agrarservice, Fischwirte, Milchwirtschaftliche Laboranten, Milchtechnologen, Pferdewirte, Revierjäger, Tierwirte, Brenner oder Pflanzentechnologen den Umgang mit Pflanzen, Tieren, Umwelt und moderner Technik. Außerdem eröffnen solche Ausbildungen den Zugang zu weiterführenden Qualifikationen wie Techniker, Meister oder Hochschulabschlüssen.

Weitere Information zu den Grünen Berufen gibt es unter www.gruener-beruf.de

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