08.10.2011 | 10:40:00 | ID: 10878 | Ressort: Landwirtschaft | Beruf & Bildung

Hohe Arbeitsbelastung nicht ohne Folgen

Bonn (agrar-PR) - Mehr als die Hälfte aller stationären Heilbehandlungen für Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft haben ihre Ursachen in Krankheiten des Skeletts, der Muskulatur und des Bindegewebes, wie beispielsweise Rückenleiden.
Dies mache die hohen Arbeitsbelastungen der Bäuerinnen und Bauern auf den Höfen deutlich, stellt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn fest und beruft sich dabei auf das Datenmaterial der Landwirtschaftlichen Alterskassen.

Auch als Grund für Erwerbsminderung bei diesem Personenkreis erreichten diese Krankheitsbilder immer noch 37 %. Erst mit weitem Abstand, sowohl bei den Krankheitsursachen für stationäre Heilbehandlungen als auch für die Erwerbsminderung folgen nach RLV-Angaben kreislaufbedingte Krankheiten und Krebs. Seelische Störungen spielten eine immer bedeutendere Rolle. Ihre Tendenz sei seit einigen Jahren steigend, was nach Auffassung des RLV mit der häufig schwierigen wirtschaftlichen Lage auf vielen Höfen zu erklären ist.

Insgesamt würden von den Landwirtschaftlichen Alterskassen gegenwärtig rund 59.700 Renten wegen Erwerbsminderungen an ehemalige Bäuerinnen und Bauern sowie an Familienangehörige gezahlt. Dies bedeute für das Kalenderjahr 2010 einen voraussichtlichen Leistungsaufwand von 292 Mio. €. (RLV)
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