14.04.2022 | 11:38:00 | ID: 32872 | Ressort: Landwirtschaft | Forstwirtschaft

Brandenburg schlägt 3,7 Millionen Kubikmeter Holz

Potsdam (agrar-PR) - In Brandenburgs Wäldern wurden 3,7 Millionen Kubikmeter Holz (ohne Rinde) eingeschlagen. Das waren 137.700 Kubikmeter bzw. 4 Prozent mehr als 2020, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
90 Prozent des 2021 eingeschlagenen Holzes stammen aus Nadelholzbeständen. Das liegt unter anderem daran, dass Nadelbäume in Brandenburg überwiegen. Außerdem benötigt Laubholz deutlich länger zur Holzreife. Es wurden 3,0 Millionen Kubikmeter Kiefer und Lärche sowie 323.900 Kubikmeter Fichte, Tanne und Douglasie eingeschlagen. Der Nadelholzeinschlag lag um 148.000 Kubikmeter bzw. 5 Prozent über dem des Jahres 2020.

Weniger bedeutend ist mit einem Anteil von 10 Prozent bzw. 371.800 Kubikmetern der Einschlag bei den Laubgehölzen. Der Anteil der Eiche/Roteiche betrug hier 41 Prozent. Bei den übrigen Laubgehölzen dominierte die Buche.

50 Prozent Industrieholz

Rund 1,9 Millionen Kubikmeter – das entspricht etwa der Hälfte des gesamten Holzeinschlages – wurden als Industrieholz, 1,5 Millionen Kubikmeter bzw. 42 Prozent als Stammholz und 249.600 Kubikmeter bzw. 7 Prozent als Energieholz genutzt.

Mehr als die Hälfte in Privatwald eingeschlagen

2,2 Millionen Kubikmeter bzw. 60 Prozent des 2021 eingeschlagenen Holzes stammen aus privaten Wäldern. Der Anteil aus kommunalen Wäldern betrug mit 314.600 Kubikmetern 8 Prozent. Weitere 1,1 Millionen Kubikmeter bzw. 28 Prozent wurden in Landeswäldern und 107.800 Kubikmeter bzw. 3 Prozent in Bundeswäldern eingeschlagen.

26 Prozent durch Schäden verursacht

Der Schadholzeinschlag betrug im vergangenen Jahr 972.100 Kubikmeter. Ursachen hierfür sind Schädigungen durch Insekten (56 Prozent) und zunehmende Trockenheit (28 Prozent). 86 Prozent des Schadholzes war Nadel- und 14 Prozent Laubholz.
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