19.05.2021 | 16:21:00 | ID: 30232 | Ressort: Landwirtschaft | Forstwirtschaft

Erfolg für die Kleinwaldbesitzer in Bayern: Holzeinschlag unbürokratischer möglich

Kulmbach (agrar-PR) - Eine Bagatellgrenze wird künftig dafür sorgen, dass Kleinwaldbesitzer von den Beschränkungen des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes entlastet werden. Diese positive Entwicklung hat die bayerische Forstministerin Michaela Kaniber bei Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erreicht.

„Ich danke unserer Forstministerin für diesen für Bayern wichtigen Vorstoß!“, so der forstpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag Martin Schöffel. „Waldbesitzer können so kurzfristig eine angemessene Holzmenge einschlagen – besonders zu Zeiten in denen eine hohe Nachfrage nach Schnittholz besteht. Jeder Holzeinschlag zum Waldschutz, jede Beseitigung von Borkenkäferbäumen fällt nicht unter die Begrenzung des Bundesgesetzes“.

Die Einschlagsbegrenzung des Bundesgesetzes läuft zum 30.9.2021 wieder aus und soll den Holzmarkt trotz Kalamitäten stabilisieren.

Für kleine Waldbesitzer ohne Buchführungspflicht, die meist nicht jedes Jahr die gleiche Menge einschlagen, gab es mit den bisher bestehenden Regelungen einige Unklarheiten. Jetzt steht fest: Insgesamt 75 Festmeter frisches Fichtenholz, das sind rund zwei LKW-Fuhren, dürfen unabhängig von den Einschlagsbeschränkungen in jedem einzelnen Betrieb eingeschlagen und verkauft werden. Alternativ dazu besteht die Regelung unverändert fort, dass 4,25 Festmeter je Hektar Betriebsfläche geschlagen und vermarktet werden können.

„Es besteht eine hohe Nachfrage nach Schnittholz und die Waldbauern können wieder bessere Rundholzpreise erzielen,“ so Schöffel. „Wichtig ist nun, dass die gesamte Branche noch enger zusammenrückt. Die Regionen mit erheblichem Borkenkäferbefall sollen besonders unterstützt werden. Die Belieferung der Sägewerke ist gewährleistet. Wir tun alles dafür, die Rahmenbedingungen stetig zu verbessern. Der heimische Absatz an Zimmereien und Holzbaufirmen muss Vorrang haben vor dem Export!“, so Schöffel.

„Der Holzbau hat großes Potential für die Zukunft. Ein  Kubikmeter Holz bindet eine Tonne CO2. Damit sind Waldbewirtschaftung und Holzbau ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, so Schöffel abschließend.

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