03.05.2012 | 09:48:00 | ID: 12823 | Ressort: Landwirtschaft | Forstwirtschaft

Pressetermin: Rettung per Hubschrauber: Forstminister Vogelsänger geht zur Schädlingsbekämpfung in die Luft

Rabenstein (agrar-PR) -

Termin: Donnerstag, 3. Mai
Zeit:           13.30 Uhr
Treffpunkt: 
Burg Rabenstein, 14823 Rabenstein/Fläming
Zufahrt über die A 9 in Fahrtrichtung Leipzig
Abfahrt Klein Marzehns (6)

Für Rückfragen (auch vor Ort):

Dr. Katrin Möller, Leiterin Fachbereich Waldschutz im
Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde
Telefon: 03334 2759101

Rabenstein – Waldrettung aus der Luft: Morgen startet der Landesbetrieb Forst die Hubschrauber-Bekämpfung hartnäckiger Waldschädlinge in den Brandenburger Forsten. In den nächsten zwei bis drei Wochen wird mit effektiven Insektiziden zunächst dem Eichenprozessionsspinner (etwa 800 Hektar) und danach der Nonne in den befallenen Kiefernwäldern (ca. 4900 ha) zu Leibe gerückt. 


Forstminister Jörg Vogelsänger informiert sich morgen zum Auftakt der Einsätze bei Experten des Landeskompetenzzentrums Forst und verschafft sich aus der Luft einen Eindruck von den befallenen Eichenwäldern im Gebiet der Oberförsterei Dippmannsdorf im Landkreis Potsdam-Mittelmark.


Jörg Vogelsänger: „Bei dem idealen Wetter der vergangenen Tage hätten wir uns gewünscht, dass die Bundesbehörden den Start der Bekämpfung unkomplizierter und schneller genehmigen. Jetzt zählt für die Hubschrauber-Teams umso mehr jeder warme und trockene Tag, um zunächst einmal wirksam gegen den Eichenprozessionsspinner vorzugehen. Die effektive Bekämpfung im Frühjahr ist das beste Mittel, um unsere Eichenwälder zu retten und Gesundheitsrisiken für Anwohner, Waldarbeiter und Erholungssuchende zu reduzieren.“  


Weil sich die sehr kleinen Raupen des Eichenprozessionsspinners zurzeit in den Baumkronen befinden, ist die Luftbekämpfung mit dem biologischen Präparat „Dipel“ sehr effektiv.  Denn gleichzeitig sind die Eichen schon so weit ausgetrieben, dass ausreichend Blattmasse für das Fraßgift vorhanden ist. Für eine gute Wirkung des bedingt regenfesten Bakterienmittels muss es tagsüber relativ warm und trocken sein. Weniger wetterabhängig sind die Insektizide „Dimilin“ und „Karate“, die im Anschluss gegen die kürzlich geschlüpften Raupen der Nonne in den von Kahlfraß bedrohten Kiefernwäldern eingesetzt werden.

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Zur Hintergrundinformation:

Pressemitteilung des MIL Brandenburg vom 27. April 2012:
Vorbereitung der Pflanzenschutzmitteleinsätze:

Eichenprozessionsspinner und Nonne werden bekämpft“

 

Im Auftrag
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
des Landes Brandenburg

Pressereferat
Kai Dietrich
Henning-von-Tresckow-Straße  2-8
14467 Potsdam
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Pressekontakt
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