04.05.2016 | 11:00:00 | ID: 22266 | Ressort: Landwirtschaft | Pflanze

2015: Rund 49 Millionen Tonnen Getreide geerntet

Bonn (agrar-PR) - Damit lag die endgültige Getreideerntemenge um sechs Prozent unter dem Vorjahresergebnis.
Das geht aus der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung 2015“ hervor, die das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit redaktioneller Unterstützung der BLE veröffentlicht hat.

Während die Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr deutlich sank, so liegt sie doch um 4,4 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt (2009 bis 2014).

Gesamtanbaufläche leicht gestiegen

Entgegen der Erntemenge stieg die Gesamtanbaufläche von Getreide (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) im Jahr 2015 auf 6,52 Millionen Hektar (2014: 6,46 Mio. ha). Die Anbauflächen von Sommerweizen (+8,3 %) und -gerste (+6,7 %) sowie Winterweizen (+1,6 %) und -gerste (+2,0 %) nahmen in geringem Umfang zu, während die Anbaufläche von Triticale um vier Prozent sank.

Proteingehalt mit 12,7 Prozent leicht gestiegen

Die Winterweizenernte 2015 weist im Durchschnitt aller vom Max Rubner-Institut (MRI) untersuchten Proben aus dem Bundesgebiet einen Proteingehalt von 12,7 Prozent auf. Dieser Wert liegt um 0,2 Prozent unter dem Mittel der vergangenen zehn Jahre, ist aber höher als im Vorjahr (12,2 %). Der Sedimentationswert, ein indirektes Maß für die Proteinqualität, ist von 40 Millilitern im Jahr 2014 auf 43 Milliliter im Jahr 2015 gestiegen. Das berechnete Backvolumen im Rapid-Mix-Test betrug 671 Milliliter pro 100 Gramm Mehl, das sind 15 Milliliter mehr als 2014.
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