22.11.2021 | 11:33:00 | ID: 31564 | Ressort: Landwirtschaft | Pflanze

Brandenburger Silomaisernte kratzt am Rekord von 2017

Potsdam (agrar-PR) - Im Jahr 2021 wurden 7,3 Millionen Tonnen Silomais eingefahren. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg ist das seit 1991 die zweithöchste Ernte, nur 2017 wurde mit 7,4 Tonnen mehr geerntet.
Nach einem vergleichsweise kalten Frühjahr wurden die Wachstumsbedingungen für Maispflanzen günstiger und trugen zum sehr guten Ergebnis bei.

Der Ertrag an Silomais betrug 370,1 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). Das sind 91,2 dt/ha mehr als im Vorjahr. Auch der sechsjährige Durchschnitt (2015 bis 2020) wurde um fast 29 Prozent überboten.

Weniger Silomaisfläche

Silomais wurde auf 196.300 Hektar angebaut. Das sind fast 15.900 Hektar weniger als im Jahr zuvor. Zum Teil wurden die Pflanzen, die als Silomais geerntet werden sollten, umgewidmet und als Körnermais vom Feld geholt.

Verwendung des Silomais

In diesem Jahr dienen rund 41 Prozent der Ernte als Futter. Die restlichen 59 Prozent werden als Substrat in Biogasanlagen eingesetzt. 2020 wurden 57 Prozent des geernteten Silomais zur Erzeugung von Biogas verwendet.

Doppelt so viel Körnermais wie 2020

Körnermais wird 2021 auf einer Fläche von 28.700 Hektar gedroschen. Nur 2012 war die Anbaufläche mit 30.200 Hektar größer. 2020 waren es knapp 20.600 Hektar. Mit 82 dt/ha fällt der Ertrag um fast 34 Prozent höher als im Vorjahr aus. Die Erntemenge beträgt rund 235.400 Tonnen und ist doppelt so hoch wie im Jahr zuvor. Mehr Körnermais wurde mit 242.900 Tonnen nur 2012 geerntet.
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