28.04.2010 | 00:00:00 | ID: 5539 | Ressort: Landwirtschaft | Pflanze

Nmin-Untersuchungen sind unerlässlich

Bonn (agrar-PR) - Für die optimale Entwicklung der Maispflanzen ist die gezielte Nährstoffversorgung insbesondere mit Stickstoff enorm wichtig. Der pflanzenverfügbare Stickstoff im Boden kann jedoch in Abhängigkeit von der Niederschlagsmenge im Winter, der Vorfrucht und der Bodenart schwanken.
Gerade nach dem langen Winter und der noch zurückliegenden Mineralisation scheinen die Unterschiede in vielen Regionen nach ersten Untersuchungen enorm hoch zu sein. Pauschale Düngungsempfehlungen sind daher nicht zu empfehlen. Das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) rät aus diesem Grund, der Nmin-Untersuchung mehr Bedeutung zu schenken. Diese wird nicht zuletzt vor dem Hintergrund des nachhaltigen Maisanbaus und der Regelungen in der Düngeverordnung immer wichtiger.
Der Mais hat seinen größten Stickstoffbedarf im 6- bis 8-Blattstadium und zur Blüte. Wie hoch das tatsächliche Stickstoffnachlieferungsvermögen aus dem Boden, von dem der Mais zehren kann, dann tatsächlich ist, lässt sich über die Bodenprobe ermitteln. Diese sollte so spät wie möglich – in Abhängigkeit der Zeit für die Untersuchung und rechtzeitig vor Reihenschluss – gezogen werden. Daraus lässt sich dann der optimale Düngungsbedarf errechnen.
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