07.09.2011 | 13:00:00 | ID: 10617 | Ressort: Landwirtschaft | Pflanze

Zuckerrüben in NRW lassen Spitzenernte erwarten

Bonn (agrar-PR) - Die Zuckerrübenernte in Nordrhein-Westfalen beginnt in dieser Woche. Der Startschuss fällt am Donnerstag, 8. September, in der Zuckerfabrik Jülich, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit.
Die Bauern im restlichen Nordrhein-Westfalen liefern ihre Zuckerrüben ab 9. September in die Fabrik in Appeldorn und ab 19. September nach Euskirchen. Die Zuckerfabrik in Lage öffnet am 20. September ihre Tore. Damit startet die Rübenkampagne, wie die mehrwöchige Ernte auch genannt wird, eine Woche früher als in den vergangenen Jahren, weil eine höhere Rübenmenge erwartet wird.

Die Ernteaussichten sind überdurchschnittlich gut und liegen deutlich über dem Mittel der vergangenen fünf Jahre. Die erwartete Rübenmenge liegt in diesem Jahr sogar über der des Spitzenjahres 2009, wie die Proberodungen des Rheinischen Rübenbauer-Verbandes und der Zuckerfabriken in NRW zeigen. Bei den ersten Proberodungen Ende Juli lagen auch die Zuckergehalte der Rüben schon sehr hoch, seitdem stagnieren sie etwas, liegen aber immer noch auf einem hohen Niveau.

Die Rüben hatten einen guten Start im Frühjahr, sie wurden relativ früh Ende März gesät. Das schöne Wetter im April und Mai bescherte den Rüben ein schnelles Wachstum, allerdings fehlte im Mai der Regen. Einige Rübenbestände litten unter der Trockenheit. Die meisten Rüben konnten aber im Juni wieder gut wachsen, als das Wetter umschlug und es regelmäßig regnete. Jetzt können sich die meisten Landwirte über dicke Rüben freuen, die jetzt noch viel Herbstsonne brauchen, um Zucker einzulagern.

Damit die Zuckerfabriken kontinuierlich Rüben verarbeiten können, bringen die Landwirte die Rüben nach einem genau ausgeklügelten Lieferplan, oftmals rund um die Uhr, pünktlich in die Fabriken. Die Rübenkampagne dauert voraussichtlich bis Ende Dezember.

In Nordrhein-Westfalen wachsen in diesem Jahr in etwa 5.500 landwirtschaftlichen Betrieben Zuckerrüben auf 60.700 Hektar, 13 Prozent mehr als im Jahr zuvor. (lwk-nrw) 
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