15.10.2012 | 21:45:00 | ID: 13741 | Ressort: Landwirtschaft | Produkte

ELER-Projekt des Monats Oktober: Hilfe bei der Entwicklung und Vermarktung heimischer Sanddorn-Spezialitäten

Petzow (agrar-PR) - Jeden Monat stellt das Brandenburger Landwirtschaftsministerium ein Förderprojekt in den Mittelpunkt, das vom Agrarfonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) unterstützt wird. Das ELER-Projekt des Monats Oktober zeigt, wie mithilfe der Fördermittel Sanddorn-Mehrfruchtsäfte neu entwickelt wurden und damit die Produktpalette eines Mittelstandsunternehmens der brandenburgischen Agrar- und Ernährungswirtschaft um eine regionale Spezialität erweitert wird.

Seit fast 20 Jahren stellt die Christine Berger GmbH & Co KG mit Sitz in Petzow Sanddornprodukte mit den Früchten aus eigenem biologischem Anbau her. Die Entwicklung und der Vertrieb liegen hier in einer Hand, wobei die Palette vom Saft, über Likör und Fruchtaufstriche bis zur Kosmetik reicht. Die neueste Entwicklung sind Sanddorn-Mehrfruchtsäfte in drei verschiedenen Rezepturvarietäten, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Getreideverarbeitung Bergholz-Rehbrücke entwickelt wurden. Das Besondere an diesem Mehrfruchtsaft ist zum einen der Gehalt an Sanddornsaft, der per se schon gesundheitsfördernd ist, und zum anderen die Kombination mit weiteren Früchten, so dass ein hoher Ballaststoffanteil und ein besonderer Mineralstoff- und Vitamingehalt zu verzeichnen ist. Mit einer Fruchtsaft-Portion (250 Milliliter) kann ein Erwachsener bereits einen großen Teil seines Tagesbedarfs an Vitaminen und Mineralstoffen decken. Die drei Fruchtkombinationen sind reich an Vitamin C, enthalten Mineralstoffe und sind darüber hinaus eine wertvolle Ballaststoffquelle. Das in den Säften enthaltene Pektin trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

Sanddorn gilt als Pionierpflanze auf mageren, sandigen Böden, wie sie im Land Brandenburg häufiger vorkommen. Er wird unter anderem zur Renaturierung in ehemaligen Braunkohlegebieten eingesetzt.

Die Herausforderung bei der Entwicklung der Mehrfruchtsaftgetränke bestand in der schonenden Verarbeitung der natürlichen Zutaten mit der Option der längeren Haltbarkeit der Produkte für einen überregionalen Vertrieb. Die Verpackung bietet neben dem Schutz der Getränke und dem leichten Transport auch die vollständige Information zu ernährungsrelevanten Daten.


Startschuss am 30. Oktober

Erhältlich sind die Sanddorn-Mehrfruchtsäfte ab Ende Oktober im Hofladen der Christine Berger GmbH & Co. KG in Petzow, aber auch in Berliner Filialen von Edeka und Reichelt. Offizieller Auftakt der Smoothies ist am 30. Oktober im Reichelt-Markt im Alexa Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz.

Die Gesamtkosten für das Projekt beliefen sich auf 82.891 Euro. Die Förderung umfasste insgesamt 54.423 Euro, wovon auf den ELER insgesamt 40.817 Euro und auf Landesmittel 13.606 Euro entfielen.

Der Förderung lag die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Technologien in der Land- und Ernährungswirtschaft sowie in der Forstwirtschaft zugrunde.

Zuwendungsempfänger:
Christine Berger GmbH & Co. KG
Fercher Straße 60
14542 Werder - OT Petzow
Telefon: 035452/ 157 21
www.sandokan.de
Weitere Infos unter: www.eler.brandenburg.de


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