29.07.2009 | 00:00:00 | ID: 1472 | Ressort: Landwirtschaft | Produkte

Maisbestände weitgehend gut entwickelt

Bonn (agrar-PR) - Die Maisbestände in Deutschland lassen durchweg eine gute, aber keine überragende Ernte erwarten. Die Trockenheit nach der Aussaat sowie später heftige Stürme, Starkregen und Hagel haben dem Mais regional sehr zugesetzt. Die Anbauberater amtlicher Stellen sind jedoch zuversichtlich, dass sich die Pflanzen dank der ausgiebigen Regenfälle im Juli vielerorts erholen werden. Das berichtet das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK).
Im Norden und Westen aber auch im Süden hat sich der Mais insgesamt sehr gut entwickelt. Bundesweit sind jedoch lokal immer wieder auch Totalausfälle zu verzeichnen. So beispielsweise in Schleswig-Holstein durch Frost vier bis sechs Wochen nach der Aussaat, in der Bodenseeregion Ende Mai oder am Niederrhein Anfang Juli durch Starkregen und Hagel. Viele Landwirte beklagen große Flächen an Lagermais, hervorgerufen durch Niederschläge und Sturm. Sofern der Mais nicht gebrochen und der Boden nicht zu sehr verschlämmt ist, werden sich die Pflanzen voraussichtlich wieder aufrichten. Auf den betroffenen Flächen geht das mit Wachstumsverzögerungen einher und wird sich vermutlich auch auf den Ertrag auswirken.
Die Auflaufschwierigkeiten haben sich weitestgehend ausgewachsen. In Niedersachsen beispielsweise hängt der Mais in seiner Entwicklung dennoch hinter dem Vorjahr zurück. Der regelmäßige Regen zur Blüte oder kurz danach gepaart mit wärmeren Temperaturen verleiht den Beständen nun noch einmal einen kräftigen Schub, so dass die Landwirte bei witterungsbedingt normalem Verlauf eine viel versprechende Ernte erwarten können.
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Deutsches Maiskomitee e.V. (DMK)
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