13.03.2012 | 12:50:00 | ID: 12419 | Ressort: Landwirtschaft | Produkte

Rücknahmesystem sorgt für Nachhaltigkeit

Hannover (agrar-PR) - Pflanzschutzmittel werden in der Regel in Kanistern ausgeliefert. Um den Kunststoff, aus dem diese Kanister hergestellt wurden, einer Wiederverwendung zuzuführen, wurde das Rücknahmesystem „Pamira“ eingeführt.
Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, hat sich die 1990 entwickelte Initiative des Industrieverbands Agrar bei den Landwirten etabliert. Das auf freiwilliger Basis eingeführte System wird seit 1996 flächendeckend im gesamten Bundesgebiet realisiert und verbuchte in den vergangenen Jahre Rücknahmequoten von etwa 60 bis 76 Prozent.

Im Jahr 2011 beispielsweise führte „Pamira" rund 2.560 t Packmaterial in den Verwertungskreislauf zurück. Aus dem überwiegenden Teil des wiedergewonnen Kunststoffes werden beispielsweise unterirdisch verlegte Kabelschutzrohre hergestellt.

Die für die Landwirte kostenlose Entsorgung wird von den im Industrieverband Agrar (IVA) zusammengeschlossenen Pflanzenschutzmittelherstellern und dem Handel getragen. Der IVA sorgt für das Recycling der Behälter. Die operative Umsetzung hat er an die Gesellschaft zur Rückführung industrieller und gewerblicher Kunststoffverpackungen (RICK GmbH) übertragen.

Der Handel ist für die Bereitstellung der Sammelstellen verantwortlich. Die Bedingungen der Rücknahme sind überschaubar: Die leeren Kanister müssen gespült, getrocknet und mit abgenommenem Deckel bei den Sammelstellen abgeliefert werden. Wo die nächste Sammelstelle zu finden ist und wann sie geöffnet hat, darüber informiert die Internetseite www.pamira.de. (LPD)
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Landvolk Niedersachsen - Landesbauernverband e.V.
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