03.11.2015 | 17:20:00 | ID: 21340 | Ressort: Landwirtschaft | Tier

„Reserveantibiotika müssen für die Behandlung von Mensch und Tier erhalten bleiben“

Berlin (agrar-PR) - Statement von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zum Einsatz von Antibiotika in der Veterinärmedizin:

„Unsere Anstrengungen, den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung zu reduzieren, zeigen Erfolge: Wir sehen, dass in den vergangenen vier Jahren stetig weniger antibiotische Tierarzneimittel an Tierärzte geliefert wurden. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg! In einem nächsten Schritt werde ich neue Regelungen zum Einsatz bestimmter Reserveantibiotika bei Tieren auf den Weg bringen. Die Wirkstoffe müssen auch in Zukunft zur Behandlung von Mensch und Tier verfügbar sein. Dazu hat mein Haus ein Eckpunktepapier zur Änderung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken erarbeitet, das wir nun mit den Ländern, den Verbänden und anderen Beteiligten diskutieren werden. Die Anwendung von Reserveantibiotika muss restriktiver werden. Gleichzeitig gebietet es aber der Tierschutz, dass wir kranke Tiere mit den Wirkstoffen behandeln, wenn das notwendig ist.“

                               

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