20.01.2012 | 12:25:00 | ID: 11948 | Ressort: Landwirtschaft | Tier

Niedersachsen drängt auf EU-weite Umsetzung des Verbotes konventioneller Käfige

Berlin/Hannover (agrar-PR) - Auf Initiative des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Gert Lindemann wurde im Rahmen der Amtschefkonferenz der Länder-Agrarressorts in Berlin eine Protokollerklärung zum Verbringungsverbot für Eier aus konventioneller Käfighaltung verabschiedet.
Im Mittelpunkt der Erklärung - der sich Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen angeschlossen haben - steht die Absicht, zeitnah Betriebe zu überprüfen, die Eier und Eiprodukte aus solchen Mitgliedstaaten verarbeiten, in denen nach Auskunft des Bundeslandwirtschaftsministeriums Eier in herkömmlichen Käfigen produziert werden. Der Hintergrund: Diese Haltungsform ist seit 1. Januar 2012 EU-weit verboten.

Wenn nicht durch geeignete Dokumente nachgewiesen werden kann, dass die Eier aus einem in der EU erlaubten Haltungssystem stammen, wird gegenüber den Wirtschaftsbeteiligten darauf gedrängt, diese Eier nicht zu verwenden. Außerdem setzen die Amtschefs auf Transparenz: Die Verbraucher sollen gegebenenfalls über entsprechende Lieferungen mit Angaben der Mengen, des Lieferdatums und des Herkunftslandes über Internet informiert werden.

Landwirtschaftsminister Gert Lindemann begrüßte die Tatsache, dass sich weitere Bundesländer der Niedersächsischen Strategie angeschlossen haben. Unternehmen, die nicht rechtskonform produzierten, müssten so mit entsprechenden Konsequenzen rechnen.

Ergänzend forderten die Amtschefs in Berlin Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner dazu auf, sich weiterhin nachdrücklich auf die bereits im Oktober 2011 auf der Agrarministerkonferenz in Suhl verabschiedeten Forderungen in Zusammenhang mit der Umsetzung des Käfigverbots einzusetzen. (pd)
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