16.09.2009 | 00:00:00 | ID: 2239 | Ressort: Landwirtschaft | Unternehmen

Nächste Runde der Investitionsförderung soll im Oktober starten

Hannover (agrar-PR) - AFP Das Landwirtschaftsministerium sollte bei der nächsten Runde des Agrar-Investitions-Förderprogramms (AFP) die besonders schwierige wirtschaftliche Situation der spezialisierten Sauenhalter beachten. Diese Bitte haben Landvolk und Landwirtschaftskammer Niedersachsen geäußert. Nach den Zuwendungsvoraussetzungen ist bei den Antrag stellenden Betrieben eine angemessene bereinigte Eigenkapitalbildung nachzuweisen. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn die langfristige Kapitaldienstgrenze nicht überschritten wird. Aktuelle Auswertungen aus dem niedersächsischen Testbetriebsnetz weisen jedoch aus, dass diese Voraussetzung für viele Antragsteller zu einem Problem werden könnte.
Als „schwächstes Glied“ der Veredlungskette mussten viele Betriebe im Wirtschaftsjahr 2007/08 unter dem Druck enorm gestiegener Futtermittelkosten und historisch niedriger Ferkelpreise sogar Verluste ausweisen, teilweise sogar Eigenkapitalverluste. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Sauenhalter auch in Zukunft weiter zu stärken und dieser Betriebsform die vollständige Ausnutzung des Fördermittelkontingents zu gewährleisten, haben Verband und Landwirtschaftskammer das Ministerium gebeten, diese Sondersituation im Bewilligungsverfahren 2009 zu berücksichtigen. Eine Möglichkeit wäre, dass Veredlungsbetriebe bei den vorzulegenden Buchführungsabschlüssen zwei der letzten vier Wirtschaftsjahre außer Betracht lassen können. Nach derzeitigem Stand soll das Antragsverfahren Mitte Oktober beginnen, investitionswillig Landwirte sollten sich darauf vorbereiten und ihre Unterlagen fertig machen sowie die Baugenehmigung einholen. Zuständige Behörde ist die Landwirtschaftskammer.
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Landvolk Niedersachsen - Landesbauernverband e.V.
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