27.04.2010 | 00:00:00 | ID: 5526 | Ressort: Landwirtschaft | Veranstaltungen

Fototermin Weideaustrieb: Raus aufs Grünland

Kiel (agrar-PR) - Im Frühjahr herrscht Hochbetrieb bei den Landwirten. Die Grünland- und Futterbaubetriebe haben alle Hände voll zu tun. Der Mais muss gedrillt werden und das Grünland muss gepflegt werden. Mehr als sonst, denn dieser Winter hat deutliche Spuren hinterlassen: Maulwürfe und Mäuse haben es sich, geschützt von der Schneedecke, gut gehen lassen, die Schneeverwehungen haben vielerorts die Zäune beschädigt und vor allem Bestände, die zu lang in den Winter gegangen sind, haben gelitten.

Bevor die Kühe raus können, mussten die Koppeln abgeschleppt und gewalzt werden. Auf vielen Flächen musste mehr als üblich nachgesät werden. In der Folge ist sogar das Saatgut etwas teurer geworden. Im Anschluss mussten die Flächen mit Nährstoffen versorgt werden. Aber die Mühe hat sich gelohnt, denn wenn Pferde-, Schafe- und Rinder auf die Weide dürfen, dann ist das immer ein schöner Moment für die Tierhalter. Nach diesem ungewöhnlich langen Winter ist die Lebensfreude, wenn sich die Stalltür das erste Mal öffnet, besonders groß.

Die Rinderhaltung hat trotz niedriger Milchpreise in Schleswig-Holstein immer noch eine große Bedeutung: Die Betriebe liegen bei der Milchleistung (durchschnittlich 7.700 kg Milch/Jahr) im vorderen Feld und sie haben, verglichen mit den alten Bundesländern, mit durchschnittlich 72 Tieren und 50 ha die größten Höfe. 50 % der landwirtschaftlichen Erlöse kommen in Schleswig-Holstein aus der Rinderhaltung. 1,2 Mio. Rinder werden hierzulande gehalten, davon sind allein 360.000 Milchkühe.

Der Hof der Familie Schülldorf in Westerrönfeld (RD), auf dem der Präsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Claus Heller, heute die Weidesaison offiziell eröffnet hat, ist einer von rund 5.000 Milchviehbetrieben im Land.

Aufgabe der Landwirtschaftskammer ist es, die Betriebe unter anderem hinsichtlich der Fütterung und möglicher Einsparpotenziale zu beraten, damit sie auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben und ausreichende Einkommen für sich und ihre Familien erwirtschaften können.
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