31.01.2020 | 19:00:00 | ID: 28321 | Ressort: Landwirtschaft | Veranstaltungen

Infoveranstaltung zum 3. Förderaufruf EIP-Agri in Rheinland-Pfalz am 12. Februar 2020

Mainz (agrar-PR) - Rheinland-Pfalz fördert die praktische Umsetzung innovativer Ideen für eine nachhaltige, praxistaugliche und wettbewerbsfähige Landwirtschaft. „Insgesamt 3,0 Millionen Euro EU-  und Landesmittel sind auch dieses Jahr wieder für innovative Vorhaben in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft vorgesehen“, so Staatssekretär Andy Becht, der auf die Infoveranstaltung am 12. Februar an das DLR in Oppenheim verweist.. Anmeldeschluss ist Freitag, der 07. Februar.

„Mit dem Förderaufruf unterstützen wir die Suche nach praxistauglichen Lösungen für die Branche und greifen wichtige Zukunftsthemen auf. Auf Augenhöhe sollen Praxis, Forschung und Beratung zusammenarbeiten und innovative Lösungsansätze für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft entwickeln.

Die Leitthemen des Förderaufrufs umfassen aktuelle Schwerpunktthemen von „Landwirtschaft 4.0“ bis hin zu tierschutzgerechter und nachhaltiger Nutztierhaltung sowie der Eindämmung des Klimawandels. Damit sollen zukunftsorientierte Lösungsansätze diskutiert und umgesetzt werden“ sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht zum Start des Förderaufrufes.

Um Landwirte sowie Forschungs- und Beratungseinrichtungen bestmöglich zu begleiten, findet am 12. Februar 2020 eine Informationsveranstaltung am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück (DLR) in Oppenheim statt. Die Anmeldefrist endet 07. Februar 2020.

Ziel der Veranstaltung ist es, über den 3. Förderaufruf für innovative Vorhaben in der Landwirtschaft zu informieren und spezifische Förderfragen zu klären. Das Institut für Ländliche Strukturforschung Frankfurt/Main wird auch im 3. Förderaufruf als erster Ansprechpartner für interessierte Akteure n Fragen zu EIP-Agri fungieren. Das Institut berät und unterstützt potenzielle Partner (Landwirte, Beratungs- und Forschungseinrichtungen) die sich in sog. Operationellen Gruppen (OG) zusammenschließen, von der Partnersuche, über die Bewerbung bis hin zur Antragstellung.

Operationelle Gruppen aus Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein berichten von ihren Erfahrungen, darunter zu einem Vorhaben, bei dem durch eine gestärkte regionale Wertschöpfungskette für tierische Lebensmittel (Anbau, Fütterung, Veredelung) ein innovatives Fütterungskonzept für die Schweinehaltung entwickelt werden soll.

Abschließend werden Voraussetzungen erfolgreicher EIP-Vorhaben gemeinsam diskutiert und Hinweise für die praktische Erarbeitung innovativer Ideen und den Bewerbungsprozess gegeben.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier:

Interessierte können sich noch bis zum 07. Februar 2020 per E-Mail (eip@mwvlw-rlp.de) anmelden. Die Teilnahme sowie die Verpflegung sind kostenlos.

Die Beschreibung der Fördermaßnahme EIP-Agri und das Bewerbungsformular sind auf der Homepage unter http://www.eler-eulle.rlp.de/ veröffentlicht. Die Bewerbungsfrist für Fördervorhaben läuft bis zum 31. Mai 2020.

Hintergrundinfo zu EULLE:

Die Fördermaßnahme M16 (EIP) ist eine von 10 Maßnahmen des Entwicklungsprogramms EULLE.

„EULLE“ steht für „Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwick-lung, Landwirtschaft, Ernährung“ für die Förderperiode 2014-2020. EULLE bildet ein Kernstück der Förderung des ländlichen Raums in Rheinland-Pfalz. Das Programm wird mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von rund 300 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen Kofinanzierungsmittel von Bund und Land oder anderen öffentlichen Trägern etwa in gleicher Höhe. www.eler-eulle.rlp.de

Im Rahmen des 2. Förderaufrufs EIP-Agri konnten sieben OG ausgewählt werden, die sich aktuell noch in der Antragstellung befinden. Die rheinland-pfälzischen Vorhaben des 1. Förderaufrufes sowie andere deutsche Operationellen Gruppen sind auf der Datenbank der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) einsehbar (https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/themen/eip-agri/eip-datenbank/).
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Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz
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