12.08.2013 | 13:15:00 | ID: 15723 | Ressort: Landwirtschaft | Veranstaltungen

MeLa 2013 - das Forum für Landwirte, Wissenschaftler und interessierte Gäste

Mühlengeez (agrar-PR) - In ihrem 23. Jahr ist die Mecklenburgische Landwirtschaftsausstellung (MeLa) in Mühlengeez zur größten Fachmesse für den landwirtschaftlichen Bereich in ganz Norddeutschland geworden.
Aus bescheidenen Anfängen hat sich die MeLa kontinuierlich weiter entwickelt und stellte vergangenes Jahr mit 71.400 Gästen einen neuen Besucherrekord auf.

Vom 12. bis 15. September werden sich insgesamt mehr als 1.000 Fach- und Tieraussteller auf einer Fläche von 17 ha den Besucherinnen und Besuchern präsentieren. Die 280 Züchterinnen und Züchter stellen ca. 1.175 Tiere aus beeindruckenden 170 Rassen und Farbschlägen vor.

Auf der traditionellen Pressekonferenz vor der MeLa betonte Dr. Karl Otto Kreer, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns, am Montag in Lübstorf die besondere Bedeutung der Messe als Ort des Leistungsvergleiches von Tier- und Pflanzenzüchtern, als Treffpunkt von Wissenschaftlern und Praktikern, aber auch als Erlebnisort für Groß und Klein. "Es ist jedes Jahr wieder beeindruckend, was in Mühlengeez geboten wird", sagte er. "Wer wissen will, was die Land- und Ernährungswirtschaft in M-V an Innovationen zu bieten hat, der muss hierher kommen. Gleichzeitig gelingt es dem Veranstalter auch immer wieder, Menschen anzusprechen, die der Landwirtschaft zwar fern stehen, aber sich für Tiere und Maschinen interessieren oder einfach nur einen besonderen Tag erleben wollen. Das alles wäre ohne das Engagement der Verbände sowie der vielen anderen, die sich hier präsentieren und zum Gelingen beitragen, gar nicht möglich", dankte Dr. Kreer allen Beteiligten.

Eröffnet wird die 23. MeLa am 12. September um 10 Uhr von Ministerpräsident Erwin Sellering, der gemeinsam mit Minister Dr. Backhaus und Bauernverbands-Präsident Tietböhl den offiziellen Messerundgang durchführen wird.

Bei den Besuchern besonders beliebt sind die Landestierschau am Sonnabend und Sonntag sowie die Demonstration alter Technik am Freitag und Sonntag. Veranstaltungen wie die Waldarbeitermeisterschaften, die Wettbewerbe der einzelnen Tierzuchtverbände oder aber die Kinder-MeLa machen deutlich, wie groß die Palette ist, die allen Gästen geboten wird.

Ein wichtiges Anliegen der MeLa ist es, jedes Jahr eine Nutztierrasse mit besonderer Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern in den Mittelpunkt zu stellen. So ist das "Tier der MeLa" 2013 das Schwarzköpfige Fleischschaf, das zur Region Schwerin eine besondere Beziehung hat. Hier befand sich nach dem 2. Weltkrieg das einzige Zuchtzentrum für Fleischschafe in Deutschland. Jörg Pundt, Schäfer in der 5. Generation, wurde 1990 mit der 1.200-köpfigen Mutterschafherde von der Agrargemeinschaft Lübstorf e.G. übernommen und betreut heute mit 820 Herdbuch-Mutterschafen eine der ältesten und größten Stammzuchten Deutschlands. Schafe werden jedoch nicht nur präsentiert. Am Stand des DeHoGa-Verbandes in Halle 1 können sich die MeLa-Besucher auch davon überzeugen, wie schmackhaft Gerichte mit Schaffleisch sind.

Am eigenen Stand wird das Ministerium die Themen Verbraucherinformation und Verbraucherschutz in den Fokus rücken. So wird dargestellt, wie Lebensmittelüberwachung funktioniert; die Besucher sollen über die Angaben zur Lebensmittelkennzeichnung an Produkten informiert werden.

Die MeLa ist in den 23 Jahren ihres Bestehens auch immer der Ort gewesen, um über agrarpolitische Fragen zu diskutieren. Dies ist auch für dieses Jahr zu erwarten, nachdem sich am 25. Juni Agrarrat, EU-Kommission (KOM) und Europäisches Parlament auf einen Kompromiss zu den Eckpunkten der GAP ab 2015 geeinigt haben. "Mecklenburg-Vorpommern hat sehr viele Anregungen und Vorschläge in die Diskussion der Bundesländer über die Fortführung der GAP eingebracht. Vieles davon ist übernommen worden. Wir wollen auch in Zukunft eine marktorientierte Landwirtschaft, von der die Bäuerinnen und Bauern leben können. Ideologisch bedingte Festlegungen wie Ober- oder Kappungsgrenzen lehnen wir ab", betonte der Staatssekretär.

Eine gute Gelegenheit, auf der MeLa über die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren, bieten auch die von der Bauernzeitung organisierten Foren in Halle 2. Schon am Eröffnungstag der MeLa wird es ein gemeinsames Podium mit dem Landwirtschaftsminister Dr. Backhaus und dem Landesbauernverbands-Präsidenten Tietböhl geben. Am Freitag, dem traditionellen Bauerntag, steht ein weiteres hochaktuelles Thema auf dem Plan: "Teller und Tank - Landwirtschaft zwischen Ernährungssicherheit, Energiewende und Umweltschutz".
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