19.02.2014 | 17:05:00 | ID: 17117 | Ressort: Landwirtschaft | Veranstaltungen

Vogelsänger: Teilnahme am 9. Brandenburger Dorfwettbewerb als Chance für die Dorfentwicklung

Seddiner See (agrar-PR) -

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger hat heute zum Auftakt der Fachtagung „Ländliche Räume in Brandenburg – vital, lebens- und liebenswert“ in Seddiner See den Startschuss für den 9. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gegeben.

 

„Mit dem Städte- und Gemeindebund rufen wir heute zum 9. Landeswettbewerb auf“, so Minister Vogelsänger. „Wir haben viele Dörfer, die sich mit ihren Aktivitäten einbringen können und die Vorbereitung am Kreiswettbewerb auch dazu nutzen, sich über die weitere Entwicklung in ihren Orten zu verständigen.“

 

„Es geht um die Zukunft des ländlichen Raumes im Land Brandenburg, die wir nur mit den Trägern der Entwicklung - den Unternehmen aus Wirtschaft und Landwirtschaft, den Bürgerinnen und Bürgern, mit den Ämtern und Gemeinden und unseren Landkreisen - gestalten können. Es geht um eine möglichst breite Einbeziehung der Menschen, die auf dem Land leben. Es geht letztlich um einen ganz wesentlichen Teil der Zukunft unseres Landes“, betont Vogelsänger.

 

Der Brandenburger Wettbewerb ordnet sich in den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2014 bis 2016 ein. Die Erstplatzierten der Bundesländer nehmen anschließend am Bundeswettbewerb teil. Brandenburger Gemeinden beteiligen sich seit 20 Jahren an Dorfwettbewerben. Wiesenburg und Pretschen konnten bei den zurückliegenden Bundeswettbewerben der zukunftsfähigsten Dörfer Gold und Silber erringen.

Mit den durch die EU geschaffenen Rahmenbedingungen bestehen auch ab 2014 gute Voraussetzungen, die positiven Entwicklungsprozesse in den ländlichen Räumen Brandenburgs gebührend zu unterstützen. Ohne bürgerschaftliches Engagement ist eine wirkungsvolle Nutzung der Entwicklungschancen nicht möglich. Deshalb gilt es, die Akteure in den Dörfern für eine aktive Gestaltung ihrer Heimat zu motivieren.

Der Minister weiter: „Nachdem die Teilnahmezahlen beim 8. Landeswettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft‘ leicht gestiegen sind, erhoffe ich für den 9. Wettbewerb auf noch mehr Resonanz. Ich rufe alle Landräte, Amtsdirektoren und Bürgermeister, Ortsvorsteher auf, sich mit ihren Gemeinden zu beteiligen. Bei diesem Wettbewerb gibt es keine Verlierer. Wer mitmacht, stellt sich nicht nur dem Vergleich - er ist auch Teil eines Netzwerks, in dem Erfahrungen ausgetauscht und die Entwicklung des ländlichen Raumes vorangebracht wird. Es geht immer grundsätzlich um die Bereitschaft, auch Verantwortung für eine Sache, eine Maßnahme oder vor allem für die Gemeinschaft zu übernehmen.“

Vogelsänger: „Ich freue mich, dass die Landkreise wieder meiner Bitte nachkommen, die Kreiswettbewerbe auszuschreiben und die Durchführung zu organisieren.“

Die größte Bürgerbewegung Deutschlands mobilisiert in der Bundesrepublik seit über 50 Jahren die Menschen auf dem Land – seit 1990 sind auch die Brandenburger dabei. Seit 2008 ist das Motto „Unser Dorf hat Zukunft“ Synonym für das ehrenamtliche Engagement, die sozialen und kulturellen Aktivitäten in den ländlichen Gemeinden. Die Herausarbeitung einer Zukunftsperspektive ist dabei ein wichtiges Entscheidungskriterium. Der Wettbewerb richtet den Blick in die Zukunft. Dies erfordert aber auch, sich auf die eigene Identität - Kultur und Brauchtum - zu besinnen, um darauf die Zukunft zu bauen. Lebendige und lebenswerte Dörfer, die nach Wegen suchen, für ihre Bewohner attraktiv zu bleiben und ihr dörfliches Umfeld erhalten, werden gesucht. Auch der diesjährige Wettbewerb verdeutlicht wieder, dass durch tatkräftige Bürger im ländlichen Raum eine nachhaltige Dorfentwicklung erfolgen kann. Gerade eine lebendige Gemeinschaft ist in der Lage, viele zu begeistern, mitzumachen und somit den Sozialverbund Dorf zu erhalten. „Der Wettbewerb ist mehr wert als viele andere, weil er Menschen aktiviert, Menschen Mut macht und Dörfer und Gemeinden fit für die Zukunft macht.

Neuauflage der Broschüre „Grün im Dorf“

 

Anlässlich Fachtagung liegt auch die Neuauflage die in den vergangenen Jahren stark nachgefragte Broschüre „Grün im Dorf“ vor.

Agrarminister Jörg Vogelsänger: „Unser Land ist nicht nur reich an aktiven Menschen, sein Charme besteht auch in seiner vielfältigen, über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft. Die Dörfer und kleinen Städte bestechen mit ihren grünen Anlagen und die Vorgärten sind oftmals eine Augenweide.“

 

Die Broschüre bietet einen Einblick in Historie und Gegenwart der grünen Kultur auf dem Land. Mit den knapp 200 Fotos und dem kurzen erläuternden Text dazu sollte die kleine Broschüre das Anliegen kurzweilig erläutern. Die Broschüre soll kein weiterer Gartenratgeber sein sondern die individuelle Geschichte und Funktion der dorfeigenen Gärten und Anlagen im Dorf darstellen und einen Bogen zu aktuellen Trends schlagen.

Besonders die angepasste ländlich typische Bepflanzung von Freiflächen und Gärten, die durch die vielen Pflanzbeispiele interessant und anregend untersetzt ist, soll zur Nachahmung auffordern.

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