07.10.2015 | 17:40:00 | ID: 21200 | Ressort: Landwirtschaft | Wissenschaft & Forschung

Kommunikation im Ökolandbau: Mit Twitter und Co. neue Wege gehen

Bonn (agrar-PR) - Die Institutionen der Branche wollen herausfinden, über welche Kanäle die Ergebnisse aus der Ökolandbau-Forschung schneller in die Praxis gelangen.
Dazu sollen in einem dreijährigen Projekt neben Vorträgen und Exkursionen verstärkt Wege der Online-Kommunikation genutzt werden. In der BLE in Bonn traf sich die Branche zum Projektauftakt.

Wie lässt sich Wissen von der Forschung noch besser und schneller in die Praxis bringen? Und wie können sich Verbände und Institutionen im Ökolandbau und anderen Formen der nachhaltigen Landwirtschaft stärker vernetzen, um neue Informationen zielgruppengerecht und mit maximaler Reichweite zu verbreiten? Diese und viele weitere Fragen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von elf Anbau- und Interessenverbänden der Biobranche am 6. Oktober 2015 in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn.

Sie gaben damit den Startschuss für ein gemeinsames, dreijähriges Projekt, das vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit rund zwei Millionen Euro im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert wird.

Im Projekt sollen neue Kommunikations-Formate entwickelt werden. Zudem soll die Vernetzung zwischen den zentralen Institutionen der Branche ausgebaut werden. Dafür sind bundesweit 750 Veranstaltungen für alle Bereiche der Wertschöpfungskette vorgesehen, von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Vermarktung von nachhaltigen Produkten.

Neben bewährten Veranstaltungsformaten wie Vorträgen, Workshops, Exkursionen oder Betriebsbesichtigungen werden neue Verbreitungswege geprüft. So beispielsweise virtuelle Jour fixe, Twitter, Blogs, Webinare und Online-Tutorials. Darüber hinaus wird der Forschungsbedarf für die Praxis erhoben und als Empfehlung für Wissenschaft und Politik aufbereitet.

„Die EU sieht in der aktuellen Förderperiode neue Instrumente für den wichtigen Bereich des Wissenstransfers vor. Wir freuen uns, dass wir diese Instrumente durch die neue BÖLN-Förderrichtlinie für Projekte wie den Wissenstransfer-Verbund in den nächsten Jahren nutzen können“, erklärte BLE-Vizepräsidentin Dr. Christine Natt. (ble)
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