07.05.2021 | 09:24:00 | ID: 30175 | Ressort: Verbraucher | Trends

CNC-Maschinen als Teil einer Automatisierung?

Stuttgart (agrar-PR) - Seit der Antike werden Drehmaschinen verwendet, wobei die Chinesen und die Griechen diese Maschinen wohl erfunden haben. Die Arbeiten sind mit einer modernen CNC Drehmaschine selbstverständlich nicht zu vergleichen, denn die Arbeiten wurden damals alle von Hand erledigt. Das war keine spannende Tätigkeit, musste jedoch erledigt werden.

Später kamen die bereits erwähnten modernen CNC-Drehmaschinen zum Einsatz, welche durch Computer gesteuert worden sind. Der Anwender kann sich auf ein ausgefeiltes Computersteuerungssystem verlassen, wodurch die Aufgaben zuverlässig ausgeführt werden. Selbstverständlich kann der Computer insbesondere die komplexen Aufgaben übernehmen.

Im Wesentlichen kombiniert die Maschine Schneiden und Rotation, um ein Material zu glätten oder zu formen. Dadurch kann die Arbeit kostengünstiger verkauft werden, wodurch auch ein Kleinbetrieb konkurrenzfähig bleibt. Zudem gelten diese Maschinen als äußerst effizient.

Bauform einer CNC-Maschine ist nicht ausschlaggebend

Die Bauform einer CNC-Maschine ist nicht von Relevanz, dies war aber noch vor 15 Jahren gänzlich anders. Damals musste beim Kauf auch die Bauform aufgrund von Sicherheitsbestimmungen berücksichtigt werden. Heute ist es lediglich ein Aspekt, um die Qualität zu prüfen. Manche Hersteller können mit einem genauen Blick entlarvt werden, denn außen macht die Maschine vielleicht einen guten Eindruck – aber innen eher weniger.

Eine weitere Bauart sind die Auslegermaschinen, diese werden seit 2013 aufgrund von neuen Sicherheitsregelungen aber nicht mehr verkauft. Diese Maschinen erwecken vielleicht einen professionellen Eindruck, sollten aber nicht mit einer „echten“ Gantrymaschine verwechselt werden. Es sind einfache Maschinen, die von der Seite angetrieben werden.

Eine Gantrymaschine ist dagegen komplexer, denn diese sind symmetrisch aufgebaut. Auf beiden Seiten befinden sich Motoren, dies ist wohl auch der Grund, weshalb es ab und an zu geringfügigen Vibrationen kommen kann. Die wertigere Option sind Standportale, diese Maschinen finden sich in großen Industriebetrieben, da die Anlagen sehr teuer sind.

Weitere Lösungen bietet eine Bettfräsmaschine, denn damit können Produktionsaufgaben erledigt werden. Die Programmierung erfolgt in diesem Falle ebenfalls durch eine nutzerfreundliche CNC-Steuerung.

Wie funktioniert diese Technik?

Die ersten Modelle einer Drehmaschine mussten von zwei Personen bedient werden, wobei die erste Person die Drehmaschine dreht (vertikal oder horizontal) und die andere Person das jeweilige Material formt. Später konnte diese Aufgabe nur eine Person erledigen aufgrund von Fußrädern und Wasserrädern. Als es motorisierte Drehmaschinen gab, änderte sich auch dies erneut.

Die industrielle Produktion konnte jetzt nämlich auch automatisiert werden, wodurch die Drehmaschine in die unterschiedlichsten Branchen Einzug erhalten hatte. Ungemein profitiert haben daraus Uhrmacher und Juweliere, jedoch aber auch die großen Industriebetriebe.

Die Geräte können dabei aber nicht nur Metall formen, sondern längst auch Glas und Holz. Damit ein Material aber geformt werden kann, wie es benötigt wird, wird eine CAD-Software vorausgesetzt. Die Automatisierungsbranche ist in dieser Hinsicht riesig. Dadurch kann die CNC-Automatisierung erfolgen, dies ist innerhalb dieser Phase auch essenziell. Beim Fertigungsprozess wird erheblich viel Zeit gespart.

Diese Automatisierungen sind vor allem in der Automobilindustrie zu beobachten, denn Teile wie Bremstrommeln können dadurch leichter hergestellt werden. Zusätzlich können daraus auch Ersatzteile für Motoren und andere Maschinen hergestellt werden. Selbst ein komplexes Kleinteil kann darüber unkompliziert geformt werden. Das macht die CNC-Bearbeitung so wertvoll mitsamt der Intelligenz, welche aus dem Computer und der richtigen Software resultiert.
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