04.03.2009 | 15:04:00 | ID: 36 | Ressort: Verbraucher | Verbrauch & Konsum

Deutlich mehr Verpackungsabfälle im Land gesammelt

Schwerin (agrar-PR) - Je Einwohner wurden 79 Kilogramm Verkaufsverpackungen zurückgenommen, das sind 5 Kilogramm mehr als im Bundesdurchschnitt
Nach aktuell vorliegenden Ergebnissen des Statistischen Amtes wurden im Jahr 2007 in Mecklenburg-Vorpommern rund 206.000 Tonnen Verpackungsabfälle getrennt eingesammelt und zurückgenommen. Das sind 13 000 Tonnen oder 7 Prozent mehr als im Jahr 2006.

Etwa zwei Drittel der erfassten Verpackungen stammen von privaten Endverbrauchern und ein Drittel von gewerblichen Anfallstellen (Handel, Industrie). Während die Einsammlung von Transport-, Um- und Verkaufsverpackungen von gewerblichen Endverbrauchern im Jahr 2007 um 21 Prozent auf 73 000 Tonnen zunahm, blieb das Aufkommen an zurückgenommenen Verkaufsverpackungen aus privaten Haushalten und vergleichbaren Anfallstellen dagegen stabil bei etwa 133 000 Tonnen.

Von den privaten Endverbrauchern wurden im Jahr 2007 im Durchschnitt 79 Kilogramm Verkaufsverpackungen je Einwohner vom übrigen Hausmüll getrennt und in der gelben Tonne, im Glas- oder Papiercontainer oder in vergleichbaren Systemen eingesammelt oder dem Einzelhandel zur Entsorgung überlassen (2006: 78 Kilogramm je Einwohner). Damit liegt die Pro-Kopf-Menge in Mecklenburg-Vorpommern um 5 Kilogramm über dem Bundesdurchschnitt.

Fast die Hälfte der eingesammelten Verkaufsverpackungen (36 Kilogramm je Einwohner) entfiel auf die Leichtverpackungen, einem Gemisch aus Kunststoffen, Leichtmetallen und Verbundmaterialien. Gut ein Drittel waren Glasverpackungen wie Flaschen und Gläser (26 Kilogramm je Einwohner). Der Anteil der Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und Karton belief sich auf 17 Prozent (13 Kilogramm je Einwohner). Verpackungen aus Kunststoff hatten einen Anteil von 4 Prozent (3 Kilogramm je Einwohner).

Im gewerblichen Bereich wurden im Jahr 2007 rund 73 000 Tonnen Verpackungsabfälle eingesammelt. Der weitaus größte Teil dieser Verpackungen bestand aus Papier, Pappe und Karton (80 Prozent), die erfassten Mengen haben vor dem Hintergrund der 2007 stark gestiegenen Altpapierpreise rapide zugenommen. Von den insgesamt zurückgenommenen Verpackungen im Jahr 2007 gingen 65 Prozent zunächst an Sortieranlagen, 35 Prozent wurden direkt an den Altstoffhandel oder an Verwerterbetriebe weitergegeben.
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