11.05.2021 | 16:28:00 | ID: 30194 | Ressort: Landwirtschaft | Pflanze

Deutschland bleibt wichtigster Rapserzeuger in der EU

Berlin (agrar-PR) - Die EU-Kommission erwartet für Deutschland trotz ungünstigem Vegetationsverlauf 2021 eine größere Rapsernte als im Vorjahr. Das sieht in Frankreich und Polen anders aus.
In Deutschland ist das Wetter seit Anfang März von großen Temperaturschwankungen geprägt. Nach einer warmen Wetterperiode Ende März bremste der seit 40 Jahren kälteste April das Wachstum der Kulturen. Dennoch stehen die Winterungen bundesweit meist gut da. Bislang sind keine nennenswerten Schäden erkennbar.

Die EU-Kommission erwartet eine deutsche Rapsernte in Höhe von 3,8 Mio. t. Das wären 7,5 % mehr als im Vorjahr. Demgegenüber hat in Frankreich der langanhaltende Frost einen Teil der Rapsbestände, die zu diesem Zeitpunkt blühten, schwer getroffen. Zusätzlich beeinträchtigt die Trockenheit die schnelle Regeneration der Bestände.

Nach Recherche der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) kürzte die EU-Kommission die Ernteprognose für Frankreich gegenüber der Vormonatsschätzung um 6 % auf 3,1 Mio. t. Das wären 3,2 % weniger als im Vorjahr. Auch in Polen könnte 2021 weniger Raps geerntet werden: mit geschätzten 2,7 Mio. t würde das Vorjahresergebnis um 8 % verfehlt.

Da das erwartete Plus in Deutschland, Rumänien und Ungarn wird die Rückgänge in anderen Ländern nicht ausgleichen können. Die Rapsernte der EU-27 dürfte deshalb in diesem Jahr mit 16,5 Mio. t voraussichtlich nur um 1 % über dem Vorjahresergebnis liegen, insgesamt aber unterdurchschnittlich bleiben.

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