14.10.2014 | 20:41:00 | ID: 18894 | Ressort: Landwirtschaft | Fischerei

Erhöhung der Heringsquoten sehr gutes Signal aus Brüssel

Schwerin (agrar-PR) - Gestern Abend haben sich die EU-Agrarminister darauf geeinigt, dass die Quote für den Fang von Hering in der westlichen Ostsee um 12%, in der östlichen Ostsee gar um 45%, erhöht wird.
„Das ist natürlich ein sehr gutes Signal an unsere Fischer und bestätigt uns, dass unsere Bemühungen für einen gesunden Lebensraum Ostsee endlich Früchte trägt“, erklärte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, heute in Schwerin.

Neben dem Hering wurden auch die Quoten für Dorsch und Sprotte bekannt gegeben. So sinkt die Menge für Sprotten um 11 % und für Dorsch um 7 % in der westlichen Ostsee. Die Fangmenge für Scholle bleibt unverändert. Das heißt konkret für die wichtigsten Fangfische, dass 2015 insgesamt 7.369 t Hering und 2.335 t Dorsch in Mecklenburg-Vorpommern angelandet werden dürfen. „Mit diesen Werten können wir gut leben. Wichtig ist, dass die Fischerei nach den vielen harten Jahren wieder eine Perspektive erhält und man hier in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin von diesem traditionsreichen kleine Handwerksfischerei leben kann. Außerdem liegt die 7prozentige Reduzierung der Dorschquote für den Bestand der westlichen Ostsee erheblich unter dem Kommissionsvorschlag von 48 % und bewegt sich nunmehr im Rahmen des gültigen Managementplanes für die Dorschbestände der Ostsee. Damit wurde unsere Forderung endlich umgesetzt“, unterstrich der Minister.

Erstmalig wurden auch mehrjährige Bewirtschaftungspläne beschlossen. Das heißt, dass für einen längeren Zeitraum absehbar ist, wie sich die Fischbestände und ein dementsprechender ein Quotenkorridor entwickeln werden. Die genauen Auswirkungen dessen können erst bei genauerer Analyse der Beschlussdokumente erfolgen.
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