27.07.2009 | 00:00:00 | ID: 1436 | Ressort: Verbraucher | Hobby & Freizeit

Erster Teilabschnitt fertig gestellt: Radeln, Reiten und Kutschfahrten auf dem Oder-Welse-Radweg

Potsdam (agrar-PR) - Am kommenden Donnerstag (30. Juli) wird Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze einen Abschnitt des Oder-Welse-Radwegs freigeben. Bei diesem ersten Wegeabschnitt handelt es sich um das Kernstück des Oder-Welse Radwegs. Schulze: „Das Reiseland Brandenburg wird für Fahrradfahrer immer attraktiver. Rund 4.500 Kilometer touristisch erschlossene Radwege stehen landesweit derzeit schon zur Verfügung. Mit diesem Angebot kann sich Brandenburg national und international im Fahrradtourismus sehen lassen.“

Durch den kontinuierlichen Ausbau des Radwegenetzes und aufgrund gezielter Förderung des Radtourismus durch die Landesregierung kommen immer mehr Gäste. Sie bleiben länger und geben mehr Geld aus. Gerade Betriebe im ländlichen Raum, die sich auf diese Klientel eingestellt haben, profitieren davon.

Mit dem Weg für Radfahrer, Reiter, Kutschen und natürlich Wanderer wird der Nordosten Brandenburgs bis in die benachbarte Nationalparkregion touristisch besser erschlossen.

Von den Gesamtkosten in Höhe von 422.000 Euro hat die Europäische Union 266.000 Euro aus Fördermitteln der ländlichen Entwicklung zur Verfügung gestellt.

Der in Passow in Richtung B 166 beziehungsweise Stendell unbefestigte und damit nur sehr beschränkt nutzbare, frühere Feldweg wurde zur Nutzung für Radfahrer, Reiter, Kutschen und für den landwirtschaftlichen Verkehr ausgebaut. Gewählt wurden Spurbahnen aus Betonpflaster auf einer Länge von anderthalb Kilometern, um die Mehrfachnutzung zu sichern. Für den Ausbau wurde keine landwirtschaftliche Fläche der Bewirtschaftung entzogen oder deren Nutzung eingeschränkt.

Das Kernstück des Oder-Welse-Radwegs beginnt in Stützkow am Oder-Neiße-Radweg, führt über Felchow weiter nach Pinnow, von Landin in Richtung Stendell, Er verbindet Jamikow und Schönow und schließt im Norden an den Radweg im Amt Gartz an.

Die Umsetzung des Radwegekonzepts entspricht der regionalen Entwicklungsstrategie der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Uckermark e.V., die sich als Schwerpunkt das Thema „Touristische Potenziale – vernetzte Wegeverbindungen“ gesetzt hat. Die LAG hat im Rahmen ihrer Projekte hierfür die höchste Priorität vergeben

Ein bereits mit Fördermitteln der ländlichen Entwicklung bewilligter weiterführender Teilabschnitt wird noch 2009 begonnen.

Termin: Donnerstag, 30. Juli
Zeit: 10.00 Uhr
Ort: B 166 / Zufahrt über Herrenhof in Richtung Landin,
Abzweig Schönermark (Rastplatz)
Pressekontakt
Frau Alrun Nüßlein
Telefon: 0331 / 866-7016
E-Mail: alrun.nuesslein@mugv.brandenburg.de
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Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg (MUGV)
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