07.05.2019 | 21:00:00 | ID: 27386 | Ressort: Landwirtschaft | Wissenschaft & Forschung

Schmitt: EU ermöglicht Spitzenforschung am Oberrhein

Mainz (agrar-PR) - Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt hat sich im Rahmen der EU-Kampagne „Europa macht‘s möglich“ an der Universität Koblenz-Landau über grenzüberschreitende Forschungsprojekte am Oberrhein informiert. Die Zusammenarbeit von Partnern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz wird durch das grenzüberschreitende EU-Förderprogramm Interreg V A „Oberrhein“ ermöglicht.

„Dank europäischer Fördermittel kann an der Universität Koblenz-Landau gemeinsam mit europäischen Partnern an exzellenten grenzüberschreitenden Forschungsprojekten mit internationaler Wirkung gearbeitet werden. Damit wollen wir den Oberrhein im globalen Wettbewerb noch besser positionieren und gemeinsam Lösungen für die Region entwickeln“, sagte Staatsekretärin Daniela Schmitt vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, das in Rheinland-Pfalz für die Interreg A-Programme zuständig ist. Die Universität Koblenz-Landau erhält in der aktuellen Förderperiode rund drei Millionen Euro an EFRE-Mitteln aus dem Programm Interreg V A „Oberrhein“.

Im Rahmen des Förderprogramms der Europäischen Union soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Menschen, Organisationen und Institutionen am Oberrhein gestärkt werden. In insgesamt elf grenzüberschreitenden Projekten arbeitet die Universität Koblenz-Landau mit Partnern aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, dem Elsass und der Nordwestschweiz zusammen.

Zum Beispiel unterstützt das Projekt „SUMO-RHINE“ Städte und Kommunen der Oberrheinregion beim nachhaltigen Ausbau ihrer Verkehrssysteme. Wissenschaftler entwickeln passende Strategien, Konzepte und Instrumente.

Mit dem Projekt VITIFUTUR wird die Weinindustrie in der Region Oberrhein verstärkt in transnationale Forschungs- und Innovationsvorhaben zur Förderung des nachhaltigen Weinbaus einbezogen. Gemeinsam arbeiten die führenden Institutionen der Oberrheinregion daran, Reben gegen Krankheiten widerstandsfähiger zu machen. Gleichzeitig geht es um den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zum Thema nachhaltiger Weinbau.

Das Projekt „Clim’Ability“ unterstützt Unternehmen am Oberrhein bei der Anpassung ihrer Strategien und Prozesse im Hinblick auf den Klimawandel.

Die trinationale Graduiertenakademie „SERIOR“ entwickelt ein grenzüberschreitendes interdisziplinäres Qualifizierungsprogramm für Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs zum Thema grenzüberschreitendes Risikomanagement.

Im Projekt „ECOSERV“ erfassen und analysieren Forscher eine Auswahl an Ökosystemdienstleistungen am Beispiel des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. Das sind Leistungen der Natur, die für Menschen eine hohe Bedeutung haben und ihnen Nutzen bringen, wie zum Beispiel Trinkwasser, Brennholz oder Böden für die Landwirtschaft.
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