19.03.2009 | 15:04:00 | ID: 50 | Ressort: Umwelt | Pflanze

21. März - Internationaler Tag des Waldes Geringer Holzeinschlag 2008 bedingt durch Orkantief Kyrill

Kamenz (agrar-PR) - Die Sturmschäden durch das Orkantief „Kyrill“ im Januar 2007 beeinflussten den Holzeinschlag in den sächsischen Wäldern auch im Jahr 2008. Die große Menge an Bruch- und Wurfholz, die durch das Unwetter anfiel, führte dazu, dass der reguläre Holzeinschlag 2008 planmäßig deutlich geringer ausfiel als in den Vorjahren. Insgesamt wurden gut 960 000 Kubikmeter Holz im Rahmen der Erhebung über den Holzeinschlag des Jahres 2008 durch das Statistische Landesamt erfasst. Das sind nur 56 Prozent der Einschlagmenge des Vorjahres. Mit einem Anteil von 77 Prozent wurde die größte Menge des Holzes im sächsischen Landeswald eingeschlagen, im Körperschaftswald 9 Prozent und im Bundeswald 5 Prozent. Der Holzeinschlag im sächsischen Privatwald wurde nur dann erfasst, wenn er über die Landesforstverwaltung vermarktet wurde. Der Anteil dieser Holzmenge am insgesamt ermittelten Einschlag betrug 9 Prozent.Gut 64 Prozent des erfassten Holzes entfiel auf die Holzartengruppe Fichte (Fichte, Tanne, Douglasie und sonstiges Nadelholz außer Kiefer und Lärche), etwa 23 Prozent auf Kiefer (Kiefer, Lärche), rund 11 Prozent auf Buche (Buche und sonstiges Laubholz außer Eiche und Roteiche) und weniger als 2 Prozent auf Eiche (Eiche und Roteiche). 

Auskunft zu dieser Pressemitteilung erteilt: Thorsten Krause, Tel.: 03578 33-3171.

Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich. 

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