19.07.2018 | 18:40:00 | ID: 25610 | Ressort: Umwelt | Umweltschutz

Im Jahr 2017 wurden 349 meldepflichtige Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen registriert

Fürth (agrar-PR) - Durchschnittlich freigesetzte Stoffmenge bei Unfällen mit Mineralölprodukten lag bei rund 196 Liter pro Unfall
Im Jahr 2017 wurden in Bayern 349 meldepflichtige Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen registriert, davon 250 bei der Beförderung und 99 beim Umgang mit diesen Stoffen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik gelangten dabei insgesamt 1.208 Kubikmeter potenziell wassergefährdende Substanzen, darunter rund 1.045 Kubikmeter Jauche, Gülle und Gärreste in die Umwelt. Durch geeignete Sofort- und Folgemaßnahmen konnten knapp 290 Kubikmeter der wassergefährdenden Substanzen wiedergewonnen werden.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Jahr 2017 in Bayern insgesamt 349 meldepflichtige Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen registriert, 70 davon in Wasserschutzgebieten bzw. Heilquellenschutz-, Überschwemmungs- oder sonstigen schutzwürdigen Gebieten. Dabei wurden – soweit von den zuständigen Überwachungsbehörden quantifizierbar – insgesamt 1.208 Kubikmeter potenziell wassergefährdende Substanzen, darunter rund 58 Kubikmeter Mineralöle bzw. Mineralölprodukte, freigesetzt. Die durchschnittlich freigesetzte Menge bei allen Unfällen mit Mineralölprodukten lag bei rund 196 Liter pro Unfall.

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ie Mehrzahl der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen ereignete sich mit 250 Fällen bei deren Beförderung. Dabei gelangten rund 108 Kubikmeter wassergefährdende Substanzen in die Umwelt. Der größere Teil der 2017 freigesetzten Stoffmengen, rund 1 100 Kubikmeter, fiel bei den insgesamt 99 Unfällen beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen an. Hier waren es mit 1 087 Kubikmetern vorwiegend sonstige Stoffe, darunter vor allem Gülle, Jauche oder Silagesickersäfte, die in die Umwelt gelangten.

Durch Sofort- und Folgemaßnahmen, wie das Aufbringen von Bindemitteln, das Einbringen von Gewässersperren oder das Aufbereiten des verunreinigten Materials vor Ort, konnten im Jahr 2017 rund 290 Kubikmeter (24 Prozent) der freigesetzten Stoffe wiedergewonnen werden. Bei Unfällen mit Mineralölprodukten lag die Rückgewinnungsquote bei gut 70 Prozent. (statistik-bayern)
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